Neues Greenpeace Magazin 6.14

Ich bin großer Fan des Greenpeace Magazins, und mag es mir nicht verkneifen, regelmäßig auf die neueste Ausgabe hinzuweisen. In der Ausgabe 6.14 geht es um deutsche Waffen im Südsudan, Kulturgut vom Fließband und die Umweltrevolte der 89er. Höchst spannend! Dazu viele, viele weitere andere interessante Artikel. Mehr über alle Inhalte erfahrt ihr hier. Weiterlesen

Mein neues Buch “So geht vegan” ist raus!

so geht vegan coverHeute ist ein guter Tag, denn mein neues Buch “So geht vegan” ist ab sofort im Handel erhältlich. Es ist eine Mischung aus veganem Koch- und Sachbuch, und richtet sich vor allem Neu-Einsteiger in das Thema vegane Ernährung und vegane Lebensweise. Für alle, die bereits alles wissen, ist es trotzdem interessant, denn es bietet dazu über 100 Rezepte.

Alle Infos und Bestellmöglichkeiten findet ihr hier beim Südwest-Verlag. Außerdem vieles mehr auf der Seite zum Buch. Dort werde ich in Zukunft nicht nur zum Buch, sondern überhaupt zum Thema Veganismus einiges posten, es lohnt sich also, immer mal wieder reinzuschauen.

Wer es bei Amazon kaufen möchte, findet hier den entsprechenden Link:

So geht vegan!: Der einfache Einstieg in ein veganes Leben – Das 10-Punkte-Programm mit über 100 Rezepten

Ansonsten ist das Buch natürlich auch in jedem anderen Buchhandel erhältlich.

 

Neues Greenpeace Magazin 5.14 raus

GPM_5-14_Titel_794_02_3a2197183dIch bin großer Fan des Greenpeace Magazines, weshalb ich immer wieder gerne auf die neuen Ausgaben hinweise. Diesmal geht es im Titelthema um das Aussterben von Tierarten. Außerdem beschäftigt sich das Magazin mit dem Verkauf unbeliebter Hühnerteile auf afrikanischen Märkten, der Agrarwende zwischen Anspruch und Wirklichkeit und vielen anderen Themen.

Alle Inhalte der aktuellen Ausgabe sowie Bestellmöglichkeiten findet ihr hier.

Buchtipp: Intelligente Verschwendung von Michael Braungart und William McDonough

braungartViele von euch werden vermutlich das Buch und das dem Buch zugrunde liegende “Cradle to Cradle”-Prinzip kennen. Es geht darum, industrielle Produktionsprozesse so konzipieren, dass geschlossene Warenkreisläufe entstehen, sprich: alle Rohstoffe werden weiter genutzt, nicht weggeworfen, alles bleibt im Kreislauf. Außerdem sollen die verwendeten Rohstoffe möglichst nachhaltig und unbedenklich sein. Das Buch hat für viel Furore gesorgt, und viele Unternehmen haben sich inzwischen sogar “Cradle to Cradle” zertifizieren lassen.  Weiterlesen

Neue Ausgabe 5.13 vom Greenpeace Magazin

Vor kurzem ist die neue Ausgabe des Greenpeace Magazins erschienen, diesmal mit dem Titel “Zauberhafte Wesen. Die unbekannten Schönheiten der Meere”, mit faszinierenden Bildern aus den Ozeanen. Weitere Schwerpunktthemen: Parteiencheck – was steht in den Wahlprogrammen? Fracking – wie die Kommunikation bei einem Unternehmen wie Exxon versagt, wenn es unangenehm wird. Dämmstoffe für’s Haus. Nachhaltige Zerstörung durch Kautschukgewinnung. Und vieles mehr. Weiterlesen

Greenpeace-Magazin 4.13: Tier und Wir

GPM_4-13_Titel_02_36939f28b5 (1)Das neue Greenpeace Magazin, die Ausgabe 4.13, widmet sich dem Schwerpunktthema “Tier & Wir”, und das wirklich lesenswert. Der Untertitel lautet “Wie die Menschen mit Haus- und Wildtieren umgehen”, und die Schwerpunkt-Artikel “Wir sind die Fauna” beschäftigt sich u.a. mit den Themen Speziesismus und Karnismus. Und das auf wirklich sehr kritische Art und Weise, sehr gut geschrieben. Dazu weitere Artikel, die sich z.B. mit Zoo’s beschäftigen. Weiterlesen

Buchtipp: “Wohlstand ohne Wachstum” von Tim Jackson

Wachstum, Wachstum, Wachstum. All unser wirtschaftliches Handeln ist auf Wachstum ausgerichtet. Können wir uns diese Maxime überhaupt noch leisten angesichts aller ökologischen Schäden und der Ausbeutung von begrenzten Ressourcen? Nein, meinen immer mehr Wachstumskritiker. Eine Wirtschaftsordnung und damit verbundene Lebensweise, die auf Nachhaltigkeit und auch einen gewissen damit verbundenen Verzicht basiert, scheint möglich und nötig.  Weiterlesen

Buchtipp: „Garantiert gesundheitsgefährdend“ von Hans-Ulrich Grimm

978-3-426-27588-7.jpg.30219394Hans-Ulrich Grimm, Autor von Büchern wie „Die Ernährungslüge“ oder auch „Vom Verzehr wird abgeraten“ hat ein neues Buch geschrieben, das den Titel trägt „Garantiert gesundheitsgefährdend“, Untertitel „Wie uns die Zucker-Mafia krankt macht“. Und dieses Buch ist gleichermaßen lesenswert wie schockierend. Weiterlesen

Buchtipp: Befreiung vom Überfluss von Niko Paech

„Befreiung vom Überfluss“ von Niko Paech ist eines jener Bücher, das man nicht mehr aus der Hand legen mag, hat man sich auf die Gedankengänge des Autors eingelassen. Ein Buch, welches die eigene Gedankenwelt prägen und verändern kann. Der Untertitel weist die Stoßrichtung: „Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“. Es ist eines jener Bücher, wo ich den Marker heraushole und mir wichtige Passagen anstreiche. Dass ich „Befreiung vom Überfluss“ ausdrücklich empfehle, dürfte hiermit klar geworden sein, doch was erwartet den Leser eigentlich? Weiterlesen

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Greenpeace Magazin 2.13 mit dem Titelthema “Besseresser”

GPM_Titel_2_13_4f73ecebd7Immer wieder lesenswert ist das Greenpeace Magazin. In der neuesten Ausgabe 2.13 findet sich wieder eine ganze Menge Interessantes. Titelthema ist “Die Besseresser. Warum sich Vegetarier und Veganer klüger ernähren”. Auf rund ein Dutzend Seiten hat die Redaktion einen sehr guten und kompakten Aufriss zusammengestellt, angereichert mit praktischen Grafiken, z.B. zu versteckten tierischen Inhaltsstoffen oder den unterschiedlichen Typen von Vegetariern. Außerdem ein höchst interessantes Interview mit Melanie Joy, eine Professorin für Psychologie und Soziologie, deren Buch “Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen” im Mai erscheint, zum Thema Karnismus. Absolut lesenswert!

Alle weiteren Themen der aktuellen Ausgabe findet ihr hier.

Lesenswert: Der “Fleischatlas” als kostenloser Download

Schon mal darüber nachgedacht, wie viel Fleisch ein deutscher Durchschnittsbürger so im Verlaufe seines Lebens so verzehrt? Nun, ich auch nicht, aber andere haben da zumindest nachgeforscht und recherchiert, und so zu einer – wie ich finde – krassen Zahl gekommen: 1094 Tiere isst ein Deutscher in seinem Leben im Schnitt. Nun darf man nicht vergessen, dass es inwischen eine große und sehr stark wachsende Zahl an Vegetarieren und Veganern gibt, so dass die Zahl nur bezogen auf Fleischesser noch größer sein dürfte. Das ca. 99% davon Fleisch aus Massentierhaltung ist, kommt erschwerend hinzu.

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20 Jahre: Jubiläumsausgabe des Greenpeace-Magazins

Greenpeace MagazinDas Greenpeace-Magazin erscheint inzwischen schon im 20. Jahr, und das sogar komplett ohne Werbung. In seiner Jubiläumsausgabe, die ihr aktuell bekommen könnt, werden daher 20 Kernthemen der Nachhaltigkeit behandelt:

“Von Atom und neuen Energien über Waffen und Drohnen, Tierqual und Zweinutzungshuhn zu Widerstand und Yes Men – wir haben im Bereich Umwelt und Menschenrechte kaum etwas ausgelassen und all das auch von der anderen Seite beleuchtet. Das tun wir in unserer Jubiläumsausgabe auch wieder – 20 Kernthemen werden aufgegriffen unter der Überschrift: Was war, was ist, was wird? “. 

Klingt gut und liest sich gut. Sehr gut aufgemacht wie immer und daher eine große Kaufempfehlung von mir.

Neues Greenpeace-Magazin: Die Brandstifter

Ich freue mich über jede neue Ausgabe des hervorragend gestalteten Greenpeace-Magazins. Titel ist diesmal “Die Brandstifter”, und es dreht sich schwerpunktmäßig um das Klima. Außerdem werden die ersten 100 Tage unseres Umwelt-Ministers Altmaier unter die Lupe genommen, über den Kahlschlag am Kilimandscharo berichtet und es gibt einige Informationen über das Freiwilligenjahr. Weiterlesen

Buchtipp: 2052 – der neue Bericht an den Club of Rome

Ein höchst interessantes Buch hat Jorgen Randers im Oekom-Verlag vorgelegt: “2052 – der neue Bericht an den Club of Rome. Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre”. Ist Jorgen Randers Hellseher? Nein, das nicht. Er ist sich auch der begrenzten Ausssagekraft der im Buch vorgestellten Zukunftsprognosen bewusst, gleichsam klingt das alles doch irgendwie sehr nachvollziehbar und logisch. Weiterlesen

Buchtipp: Handbuch Bio-Balkongarten

Ich schätze ich bin nicht der einzige, der keinen Garten sein eigen nennt, immerhin über einen Balkon verfügt, sich sehr für das Anbauen von Gemüse und Obst interessiert, aber widerum wenig Ahnung davon hat. Für Leute wie mich kommt das Handbuch Bio-Balkongarten gerade recht, denn hier bekommt man einen ausführlichen und sehr guten Einblick in die Möglichkeiten des Anbaus auf wenigen Quadratmetern.

Die Autoren Andrea Heistinger und Arche Noah (das steht da wirklich) haben in dem 300 Seiten starken Buch aus dem Ulmer Verlag für Einstieger, sicher aber auch für Fortgeschrittene, alle wichtigen Infos anschaulich und gut bebildert zusammengestellt. Das Kapitel “Grundlagen” bietet eine Menge praktischer Informationen über das Gärtnern ohne Garten, über die richtige Wahl von Gefäßen, Standorten und Reihenfolge. Weiterlesen

Buchtipp: Plastikfreie Zone

Die meisten von euch werden hoffentlich die beeindruckende Dokumentation “Plastic Planet” des österreichischen Regisseurs Werner Boote. Falls noch nicht, bitte unbedingt reinschauen. Auch Sandra Krautwaschl hat sich den Film im Kino angeschaut und war beeindruckt, schockiert und nachdenklich: “Wieviel Plastik ist eigentlich in unserem Haus?”, fragte sie sich selbst und das war der Anfang einer Reise durch und von der Plastikwelt weg für sie und ihre Familie, die zunächst skeptisch, später aber immer motivierter das Experiment mit machten und sogar gestalteten. Weiterlesen

Bucherscheinung: Die Generation “Man müsste mal” von Claudia Langer

“Man müsste mal” – wie oft haben wir diesen Spruch gehört oder selbst gesagt? Klar, es muss sich was ändern, aber muss das unbedingt bei mir selbst sein? Ist es nicht sowieso egal, ob ich was ändere oder nicht – was kann ich schon ausrichten? Außerdem hat man doch immer irgendeine Ausrede parat, warum irgendwas zwar grundsätzlich gut findet, man aber nicht gerne bei sich selbst mit Veränderungen anfängt. Kommt euch das alles irgendwie bekannt vor?

Claudia Langer ist seit einigen Jahren vielen an nachhaltigen Themen interessierten Menschen bekannt als die Gründerin von Utopia.de, einer “Welterverbesserungs”-Internetplattform, die Verbrauchern Tipps für eine nachhaltigere, ökologisch ausgerichtete Lebensweise anbietet. Das gelingt mal besser, mal schlechter, manches geht in die Hose, andere Aktionen gelingen gut. Einige Kritiker werfen Utopia.de vor, zumeist eher oberflächlich Themen zu streifen, statt neue Informationen zu bieten, andere mokieren eine enge Partnerschaft mit großen “bösen” Unternehmen wie der Telekom oder Ikea. Doch auch wenn man die Plattform mit kritischem Blick betrachtet, darf man die Massenwirkung durchaus anerkennen, und nicht alle Leser sind “Öko-Profis”, sondern vermutlich oftmals Einsteiger ins Thema, die dankbar für Anregungen sind.

 Claudia Langer klagt an

Nun hat Claudia Langer ein Buch geschrieben, dessen Titel mich gleich neugierig gemacht hat, denn diesen Spruch vernehme ich auch viel zu häufig in meinem Umfeld, und ich selber sage ihn sicher auch noch gelegentlich. Frau Langer klagt an: Politiker, Manager, Wissenschaftlicher aber vor allem uns alle, die Menschen, die für Veränderungen sorgen müssen angesichts ökologischer und klimatischer Entwicklungen, die uns sorgen sollten. Wir ahnen oder wissen zwar, dass die Menschheit zukünftig nicht mehr so leben und konsumieren kann, wie sie das heute tut, um es mal vereinfach auszudrücken. Wenn uns unsere Nachfahren nicht egal sind, so sollten wir anfangen, vor der eigenen Haustüre zu kehren, und Veränderungen in Kauf nehmen, die nicht immer alle einfach sind: “Wir nehmen der Erde mehr, als wir zurückgeben. Unsere Schulden müssen andere zurückzahlen. Wir sind dann längst nicht mehr da” .

Frau Langer tut dies recht provokativ, fordert den Leser auf, den inneren Schweinehund zu überwinden, seine Bequemlichkeit oder Egoismus endlich beiseite zu schieben, aufzuhören mit all den Ausreden: “Eigentlich wissen wir doch ganz genau, dass wir handeln müssen. Wir leben in einer Welt, die kurz vor dem Kollaps steht: Das Bevölkerungswachstum nimmt drastisch zu, der Lebensraum nimmt ebenso drastisch ab. Es ist nur nicht so, dass diese Dinge wie von Geisterhand allein zu- oder abnehmen. Die Geisterhand, das sind wir. Sie und ich”.

Das Buch hat wohl kaum den Anspruch, umfangreiche konkrete Lösungsansätze zu bieten, zumindest tut es das m.E. nach nicht, oder bietet etwas neues. Es gibt ein paar Hinweise, einen Ökostromanbieter zu wählen, Strom zu sparen oder die Bank zu wechseln – dass der Verzicht auf Fleisch eine ungleich größere Wirkung auf eine bessere Klimabilanz hat als Standby-Geräte abzustecken, hab ich persönlich dann doch ein wenig vermisst, hängt aber wohl damit zusammen dass Claudia Langer persönlich in Sachen Fleischkonsum eher noch in der “Man müsste mal”-Phase steckt. Bei der letzten Utopia-Konferenz gab es massenweise (Bio-)Currywurst und kaum vegetarisches. Aber wie sie völlig zu recht anführt: Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Ähnlich wie Utopia.de kratzt Frau Langer oftmals nur an der Oberfläche, aber das ist im Gesamtkontext des Buches völlig in Ordnung, denn es geht ihr um etwas Generelles, ums Aufrütteln, um einen Perspektivenwechsel. Darum, den Blick nicht mehr abzuwenden, sich nicht herauszureden, Verantwortung bei sich selbst zu sehen.

 Gute Diskussionsgrundlage

“Die Generation Man müsste mal” ist daher mindestens eine gute Diskussionsgrundlage für die bessere Aktivierung unseres größten Hebels, den wir haben: Uns selbst. Und da geh ich völlig konform mit Claudia Langer. Wir haben keine Zeit mehr für Ausreden, wir können uns nicht weiter so verhalten, als hätten wir noch einen Ersatzplaneten in der Garage. Und daher lasst uns bitte an die eigene Nase fassen. Auch ihr lieben Prenzlauer Berg-Yuppies, die Frau Langer direkt anspricht: Man kann auch mit dem Rad zum Biomarkt fahren, es gibt schöne fair hergestellte Fahrradtaschen und ein Rad verbraucht kein Benzin. Und regionale, saisonale Früchte schmecken mindestens genauso gut wie Bio-Flugobst. Ok, das war jetzt fies. Aber ihr wisst was ich meine.

Das Buch “Man müsste mal” erscheint am 27.09.2012. Am gleichen Tag ab 20 Uhr gibt es eine Buchpremiere im Heimathafen Neukölln, moderiert von Sandra Maischberger, und ein weiterer Gesprächspartner ist Peter Unfried von der taz. Hier gibt es das Buch zu kaufen.