Produkte aus Berlin: Recycling-Fahrradzubehör von Fahrer

So Freunde, Fahrradsaison! Ich gehöre ja zu den Verrückten, die das ganze Jahr durchfahren, aber alle anderen holen nun ihre Räder aus dem Keller, pumpen die Reifen auf, ölen die Kette – und stellen fest, dass ihnen für die große Tour ein paar ganz wichtige Dinge fehlen. Wer zum Beispiel im Besitz eines Iphones ist, möchte dies vielleicht gerne in Verbindung mit Navigations-Apps wie „Bicycle“ auch unterwegs nutzen. Ist nur etwas nervig, das Teil dann jedesmal aus der Jacke zu klauben, am besten noch während der Fahrt, um zu sehen, wo es weitergeht. Genau hier schafft er Abhilfe – der „Spitzel“ von Fahrer, und du fragst dich warum dieses Teil nicht einfach schon immer hattest. (Hier kann man sich übrigens ein „User-Video“ anschauen, das zeigt, WIE einfach das ganze geht.)

Der Spitzel ist ein eigens vom Berliner Unternehmen entwickelter und patentierter Halter, der ohne Schrauben auskommt und in Sekundenschnelle angebracht wird. Ich habe das Teil einige Tage getestet und bin begeistert, funktioniert perfekt. Hergestellt wird der Spitzel (bis auf die Iphone-Hülle) wie die anderen Produkte von Fahrer auch möglichst ausschließlich aus gebrauchten Materialien, z.B. aus LKW-Planen oder textilen Werbeplakaten, Bootsplanen etc. Die Leute von Fahrer halten ständig Ausschau nach interessanten Planen – diese sollen möglichst knallig oder mit schönen Mustern versehen sein, und so ist jedes Produkt letztlich ein Unikat. Das Design ist außerdem wirklich, wirklich toll und durchdacht, denn Fahrer teilen uns mit: „Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Zukunft für die Stadt. Wer fährt, darf auch auffallen.“

Das tolle Design und der Recycling-Gedanke können schon mal dicke punkten. Toll und erwähnenswert ist aber auch ein anderer Aspekt: Hergestellt werden Fahrer-Produkte wie der Spitzel, reflektierenden Bändern, die Taschen „Komplize“ und „Schlingel“ und die Schlüsselbänder „Dietrich“ ausschließlich in Deutschland, genauer in Berlin plus Umland, und zwar hauptsächlich in Behindertenwerkstätten, alles komplett in Handarbeit! Und davon eine ganze Menge, denn die Planen müssen abgeholt, gereinigt und dann geschnitten werden. Was für Produkte aus welchem Material gefertigt werden, entscheidet das Team stets aufs neue. Das Fahrer-Team zeigt somit wie man nachhaltig und innovativ mit tollem Design langlebige Produkte herstellen, und sich dabei auch noch gesellschaftlich engagieren kann. Denn für die Behindertenwerkstätten sind Aufträge wichtig, und man muss mal betonen, dass die Einbindung solcher Werkstätten nicht nur eine teurere, sondern auch eine viel abstimmungsintensivere Herstellung bedeutet. Warum machen die das also? Ganz einfach: Dahinter steckt ganz viel Überzeugung und Engagement, wovon ich mich im persönlichen Gespräch mit Jakub von Fahrer überzeugen durfte. Man darf gespannt sein, was da noch kommt.

Fazit: Ich bin begeistert, und möchte euch nicht nur für die anstehende Fahrradsaison einen Blick auf die ebenfalls schön gemachte Internetseite des Fahrer-Teams wärmstens empfehlen! Wo der nächste Fahrer-Dealer ist, könnt ihr auf der Internetseite nachschauen. Und pssst….heimlich checke ich auch mal meine Twitter-Timeline, wenn ich etwas länger an einer Ampel warten muss….

Ein Gedanke zu “Produkte aus Berlin: Recycling-Fahrradzubehör von Fahrer

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s