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Fazit: Tellerfrisch füllt eine Lücke in der Bio-Gastronomie, und das preislich wie qualitativ auf hohem Niveau. Sehr empfehlenswert für den etwas großzügigeren Geldbeutel.
Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!
Tellerfrisch, Chausseestraße 110, 10115 Berlin, www.tellerfrisch.de
Kategorien: Mitte · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: 100% bio, gehoben, neuland

Wir berichteten ja schonmal vom Neuland-Döner in Prenzlberg. Gestern statteten wir dem Laden einen neuen Besuch ab, und waren positiv überrascht. Abgesehen vom superfreundlichen Service und dem leckeren Döner (ich meine noch besser als vor Wochen), hat man mittlerweile alles auf Neulandfleisch umgestellt. Das heißt es gibt nicht nur Neuland-Döner, sondern auch Börek, Currywurst, Schnitzel, Bulette, Türkische Pizza usw. – alles Neuland. Finden wir super! Ein Döner kostet 3 Euro, oder ihr nehmt den Big Döner mit extra viel Fleisch für 4 Euro. Glaubt mir, gut angelegtes Geld im Gegensatz zum 1,50-Döner. Übrigens, das Eis danach gibt es direkt um die Ecke auf der Hufelandstraße bei „Eismädchen“. Bio natürlich.
Neuland Döner Meraba, Greifswalder Straße 32, 10405 Berlin
Kategorien: Imbiss · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: Döner, Fast food, neuland
In Charlottenburg am kleinen Lietzensee gelegen findet man das schöne Restaurant „Engelbecken“, das mit dem Engelbecken in Kreuzberg so garnichts zu tun hat (soweit ich weiß). „Alpenländische Küche“ wird laut Selbstdarstellung angeboten. Hier mal ein paar Beispiele: Bratwürstlteller (Neuland) mit Kartoffel-Gurken-Salat, Folienkartoffel mit Bärlauchquark, grünen Bohnen, Karotten und Spinat, Hüftsteak vom Bio-Rind * mit Bärlauchbutter, Karottengemüse und Blattspinat, Kaninchenrücken mit Pancetta, Knoblauch und Thymian in Rotwein geschmort mit Bärlauchrisotto, Brennesselspinat und Karotten und und und.
Die Karte ist zwar nicht groß, aber fein. Insgesamt relativ fleischlastig, es gibt aber auch vegetarische Gerichte und Salate kann man nicht nur als Hauptsalat, sondern auch als Beilagensalat wählen. Das Fleisch ist fast ausschließlich Bio oder Neuland, auch sonst werden viele Bio-Zutaten verwendet. So gibt es auch Gerichte vom „Märkischen Sattelschwein“ aus Brandenburg, das nach Bioland-Richtlinien aufwächst. Das wichtigste aber: Es schmeckt! Und zwar hervorragend. Wir hatten Bratwürstlteller (Neuland) mit Kartoffel-Gurkensalat sowie ein Doradenfilet mit Blumenkohlpürree, beides wirklich köstlich! Bio-Getränke gibt es ebenfalls teilweise.
Preislich liegen die Hauptgerichte zwischen 10 und 18 Euro, ich fand es aber nicht überteuert. Charlottenburg halt. Das Ambiente ist sehr schön, puristisch weiß, schöne Tische, Ausstellungsbilder an der Wand. Der Service war freundlich und flott, wir fühlten uns rundum wohl. Die Internetseite des Engelbeckens sieht zwar nicht sonderlich schön aus, und könnte etwas professioneller daherkommen, aber bietet neben den Speise- und Getränkekarten weitere Infos z.B. zum Fleisch. Übrigens lohnt sich unter Umständen eine Reservierung.
Fazit: Ein nettes Restaurant mit viel Bio-Einsatz, an dem es rein garnichts zu beanstanden gibt (wollen wir ja auch am liebsten überhaupt nicht). Und nach dem Bratwürstlteller empfiehlt sich dringend ein Spaziergang um den Lietzensee!
Engelbecken Restaurant/Gastwirtschaft, Witzlebenstraße 31, 14057 Berlin-Charlottenburg
www.engelbecken.de, Mo-Sa 17-1 Uhr, So 12-1 Uhr.
Kategorien: Charlottenburg · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: biofleisch, neuland, restaurant
Wer gerne Burger isst, aber weder MC D., Burger King oder anderen Konzernen sein Geld schenken möchte, der hat in Berlin ein paar gute Alternativen. Eine davon ist das (der?) Marienburger auf der gleichnamigen Straße, nahe zur Prenzlauer Allee. Ein kleiner aber feiner Laden, der ähnlich wie der Frittiersalon in Friedrichshain, hauptsächlich Burger und Pommes anbietet. Das alleine würde ihn jedoch nicht dazu qualifizieren, in diesem Block aufzutauchen. Nein, er taucht deshalb hier auf, weil man für einen Aufpreis von 90 Cent auch einen Neuland-Rindfleisch-Burger bekommen kann. Das erleichtert das Gewissen doch wieder um einiges, angesichts der zu verputzenden Kalorien (und des Tieres). Neuland ist zwar nicht bio, aber immerhin um Längen artgerechter und umweltfreundlicher als konventionelles Fleisch. Infos zu Neuland gibt es unter www.neuland-fleisch.de.
Zurück zum Marienburger. Wie gesagt, es gibt Burger und Pommes, auch vegetarische Burger sind im Angebot. Die Burger sind riesig und wirklich lecker, die Pommes sind auch gut. Insgesamt finde ich den Laden etwas weniger empfehlenswert als den Frittiersalon, da letzterer auch Bio-Pommes und Currywurst anbietet, aber gut ist der Laden in jedem Falle. Leckere Burger, netter Service, nix zu meckern!
Fazit: Die gute Alternative zu den bösen M’s!
Marienburger
Marienburger Straße 45
10405 Berlin
Mo-Fr 11-22
Sa/So 14-22
www.marienburger-berlin.de
Kategorien: Essen & Trinken · Imbiss · Ortsteile · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: burger, neuland, pommes
In Kreuzberg an der Ecke Gneisenaustraße/Mehringdamm gibt es den Schwesterladen zu Suriya Kanthi (siehe Bericht davor). Sehr leckeres und günstiges südindisches und Sri Lankesisches Essen mit Neulandfleisch und dem Einsatz von Bio-Zutaten. Das Essen schmeckt hier genauso gut wie im Prenlzlberger Laden, der einzige nennenswerte Unterschied ist, dass der Laden in Prenzlberg einfach viel gemütlicher ist. Der Kreuzberg wirkt eher wie ein Imbiss als ein Restaurant, ist nicht so liebevoll eingerichtet, und ist ziemlich klein.
Fazit: Nicht so schön wie in Prenzlberg, aber genauso lecker! Absolute Top-Empfehlung!
Chandra Kumari
Gneisenaustr. 4
10961 Berlin-Kreuzberg
Öffnungszeiten: 12-1 Uhr
http://www.chandra-kumari.de/
Kategorien: Essen & Trinken · Imbiss · Kreuzberg · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: indisch, neuland, sri lanka
Suriya Kanthi ist ein gemütliches Restaurant in Prenzlberg, das sich der Küche aus Indien und Sri Lanka verschrieben hat. Das ganze mit Einsatz von Neulandfleisch (Schwein, Lamm, Geflügel) sowie zu großen Teilen Bio-Zutaten! Für Vegetarier gibt es aber auch eine große Auswahl, keine Angst.
Der Laden ist sehr gemütlich eingerichtet, der Service nett und unaufdringlich. Das Preisniveau erstaunlich niedrig, für ein Hauptgericht ist so zwischen 6,50 und 8,50 zu berappen, für Bio-Zutaten also absolut Low-Budget. Die Portionen sind ausreichend, die Speisenauswahl groß, und vor allem: das Essen ist herrlich. Sonntags kann man auch brunchen.
Übrigens gibt es in Kreuzberg noch einen „Schwesterladen“, das Chandra Kumari.
Fazit: Ganz dicke Empfehlung! Köstliches Essen zu kleinen Preisen in gemütlicher Atmosphäre!
Prenzlauer Berg
Knaackstr. 4
10405 Berlin
Tel. 030 – 44 25 301
Mail: info(at)suriya-kanthi.de
www.suriya-kanthi.de
Öffnungszeiten
tägl. 12:00–1:00 Uhr
Kategorien: Essen & Trinken · Ortsteile · Prenzlberg · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: indisch, neuland, sri lanka
In Kreuzberg am Paul-Lincke-Ufer, direkt gegenüber der Ankerklause findet man das nette Café/Restaurant, das drinnen und draussen Plätze bietet. Das „Besondere“ hier ist, dass ausschließlich Neulandfleisch verwendet wird. Der Rest scheint aus konventionellem Anbau. Die Preise sind angenehm niedrig. Die Speisekarte ist ziemlich groß, weshalb der Begriff Restaurant passender wäre als Café. Die Küche ist gutbürgerlich, einiges Deftiges (Berliner Boulettenteller), dazu Pasta, Tapas, Salate uvm. Mittagstisch gibt es für 5,50 und ansonsten liegen die Hauptgerichte bei 6-9 Euro.
Geschmacklich war unser Essen super, die Portionen waren in Ordnung, die Bedienung freundlich, die Ausstattung ok.
Fazit: Für nach dem Bummel über den Türkenmarkt und dem nicht allzu großen Geldbeutel eine echt gute Wahl.
Adresse:
Paul-Lincke-Ufer 42
10999 Berlin
Tel. 030-61629200
Kategorien: Cafés · Essen & Trinken · Kreuzberg · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: cafe, Imbiss, neuland, restaurant
Eine okaye Alternative zum Ikea-Hot Dog bietet Hot Dog & Soup auf der Grünberger Straße in Friedrichshain. Hier gibt es den Hot Dog in vielen Varianten (Ikea = dänisch) mit einem Neuland-Würstchen. Die restlichen Zutaten scheinen aber konventionell zu sein. Für Vegetarier/Veganer interessant: Statt dem Neuland-Würstchen geht’s auch mit einem Bio-Tofu-Würstchen. Ansonsten hat der Laden noch Suppen im Angebot, die allerdings ohne Neuland-Fleisch. Insgesamt alles sehr günstig, ein Dänischer Hot Dog kostet z.B. 1,80 Euro. Geschmacklich prima.
Der Laden ist sehr klein, und hat ca. 6 Sitzplätze, dafür aber lief gute Musik, und der Service war prompt und freundlich.
Fazit: Für alle, die früher gerne bei Ikea einen Hot Dog gegessen haben, heute aber kein „gequältes“ Fleisch mehr essen wollen.
Hot Dog & Soup
Grünberger Straße 69
10245 Berlin
Kategorien: Friedrichshain · Imbiss
Mit Tag(s) versehen: hot dog, Imbiss, neuland, suppe, vegan
Das Sigiriya liegt in der Nähe des Boxhagener Platzes in Friedrichhain, und bezeichnet seine Küche als „Originalküche aus Sri Lanka“. Bei den Lebensmitteln werden Fleisch und Gemüse aus biologischem Anbau eingesetzt (Neuland-Fleisch). Das Ambiente ist gemütlich, ein kleiner Laden mit dezentem Licht. Die Bedienung war freundlich und zurückhaltend. Die Karte ist gut übersichtlich, nicht überladen, trotzdem ist die Auswahl groß genug. Vegetarier finden hier eine Menge.
Das Essen war sehr gut, ansprechend angerichtet, lecker, die Portionen in Ordnung. Die Preise liegen so um die 7 Euro für ein Hauptgericht. Getränke waren nicht bio.
Fazit: Empfehlung, auch wenn ich persönlich die Läden „Chandra Kumari“ auf der Gneisenaustraße und den dazugehörigen Laden in Prenzlberg noch besser finde, weil noch schmackhafter.
Adresse:
Grünberger Str. 66
10247 Berlin
Tel.: 49- 30 – 29 04 42 08
Öffnungszeiten: 12-01 Uhr
Kategorien: Essen & Trinken · Friedrichshain · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: günstig, indisch, neuland, sri lanka