Berlin isst bio

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Supergood? Not for me…

26. September 2009 · 3 Kommentare

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Ok, das war böse. Aber nach 3 Besuchen bin ich doch ein wenig enttäuscht vom wahrscheinlich größten Bio-Restaurant in Berlin. Direkt am S-Bahnhof Friedrichstrasse gibt es seit einigen Wochen diesen modernen, mit viel Aufwand eingerichteten Laden. Der Trend geht eindeutig zum „Bio als Lifestyle“. Bio ist lange raus aus der Reformhausecke und zeigt sich sich neuestem in coolem Gewand und erweitert seine Zielgruppe. Es sollen Geschäftsleute angesprochen werden die in den umgehenden Büros arbeiten und mittags gesund und leicht essen wollen. Und Touristen. Und wirbt deshalb auch nicht so offensiv mit den Bio-Zutaten. Schreck manch einen ja sogar ab.

Ist ja auch nichts gegen zu sagen, man freut sich ja, wenn „Bio“ selbstverständlicher wird. aber hier im „Supergood“ läuft noch nicht alles so rund. Was mir nicht gefällt ist die „Logistik“. Man bekommt beim Reinkommen ein Kärtchen, auf das man seine Bestellungen buchen lässt, und zahlt beim Rausgehen. Ist die Dame oder der Herr am Eingang jedoch gerade mit dem Abkassieren beschäftigt, läuft man als Unwissender glatt vorbei und wird am Bestelltresen zurückgeschickt. Kein Riesenaufwand, aber etwas umständlich. Dann steht man vor dieser riesigen Theke, hinter der (zu?) viele Mitarbeiter einen erwartungsvoll anschauen (und wo auch „offen“ gekocht wird), und hier ist der Anfänger zum zweiten mal verwirrt: Was gibt es denn? Die Lösung steht auf verschiedenen Speisekärtchen, die man also erstmal studieren möchte. Fand ich persönlich auch etwas verwirrend, vor allem wenn der Vorgänger die Kärtchen wieder falsch in den Kasten zurückstellt. Ich würde eine große Tafel da ehrlich gesagt vorziehen. Manchmal bekommt man die Sachen an den Tisch geliefert, manchmal nicht. Wenn man das nicht weiß, steht man möglicherweise unschlüssig wartend vor der Theke während von hinten neue Gäste „drängeln“. Also insgesamt nicht ganz ausgereift, der ganze Ablauf oder für den Gast nicht klar.

Aber gut, auch diese Hürde genommen. Es gibt Burger, Salate, Sandwiches, Wraps, Nudeln, Kuchen. So im Groben jetzt. Dazu kleine Beilagen wie Polentasticks oder Frühlingsrollen. Alles bio und vegetarisch. Wir haben so einiges durchprobiert, und unser Urteil fällt zwiespältig aus. Uns war so einiges einfach zu fade oder zu trocken. Zum Beispiel die Bratlinge auf dem Burger. Beim letzten mal war dieser an manchen Stellen richtig hart, so als habe er zu lange nicht richtig abgedeckt rumgelegen. Nicht toll. Richtig gut hat uns ein Wrap geschmeckt und ein Salat, den wir hatten. Positiv zu bemerken ist die Darbietung. Alles ist sehr schön fantasievoll angerichtet. Teuer sind die Sachen auch nicht. Ein Burger kostet ab 2,50 Euro, eine Beilage 1,80. Der Milchkaffee war auch super, aber eine Freundin war von einem Kuchen sehr enttäuscht (zu trocken). Also alles nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig begeisternd. Hier sollten die Betreiber ein paar Gerichte nachbessern.

Der Laden ist wie gesagt riesig, modern stylish eingerichtet, es gibt W-Lan, Zeitschriften und alles ist zu fairen Preisen zu haben. In der Nähe gibt es auch wenig bioaffines, von daher schade, dass es uns nicht so richtig begeistert hat dort. Schade.

Wart ihr auch schon da? Wie waren eure Erfahrungen?

Supergood for me, Friedrichstrasse 103, 10117 Berlin, www.supergood.com, Mo-So 7-23 Uhr.


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Kokosnüsse aus Berlin…ok, nicht ganz…

19. Juli 2009 · 4 Kommentare

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Ich finde es immer wieder besonders toll, wenn sich (zumeist junge) Berliner entschließen, Bio-Produkte herzustellen. So wie vor kurzem vorgestellt, die Jungs von Proviant. Sowas kann ja gar nicht genug gewürdigt werden. Heute stelle ich euch noch ein kleines und sehr nettes Unternehmen aus Berlin vor, welches sich einer Steinfrucht widmet die zwar aktuell eher nicht, aufgrund unserer Erderwärmung aber in einigen Jährchen vielleicht auch in Deutschland geerntet werden kann: der Kokusnuss.

„KULAU“ heisst die gerade angeführte Firma, die in Berlin-Mitte ihr sonniges Büro hat. Hergestellt werden ihre Produkte aber woanders, nämlich in Thailand. Zu den ersten Produkten von „Kulau“ gehören reines Bio-Kokosnusswasser zum Trinken aus der Dose und kaltgepresstes Bio-Kokosnussöl. Wichtig: Alle Produkte werden unter Einhaltung hoher ökologischer und ethischer Standards hergestellt. Das bedeutet hohe Qualität und faire Preise, sowohl für den Verbraucher als auch für die Kokosbauern in Thailand. Verarbeitet werden ausschließlich biologisch zertifizierte Kokosnüsse. Geplant sind noch weitere Produkte für die Zukunft, was das darf hier aber noch nicht verraten werden….

Das Kokoswasser ist ein natürlich erfrischendes Getränk mit gesundem Nebeneffekt. Isotonisch, hoher Anteil an Mineralstoffen, frei von Zusatzstoffen. Wird direkt auf der Plantage in Thailand abgefüllt und besteht zu 100% aus Kokoswasser. Lecker! Und wer mal etwas Abwechslung in seine Ölvorräte bringen möchte, dem sei das Kokosöl von KULAU sehr ans Herz gelegt. Zum Kochen, Backen, Braten. Es ist hitzestabiler als andere Pflanzenöle, dadurch entstehen bei hohen Temperaturen keine gesundheitsgefährdenden Stoffe. Außerdem stärkt der Hauptbestandteil Laurinsäure das Immunsystem, wirkt antiviral und antibakteriell & hat weitere gesundheitsfördernde Wirkungen. Auch für Anwendung in der Körperpflege (Haut und Haar) geeignet. Klingt gut, oder?

Wo bekommt man die Kokusnussvariationen? Diesen Sommer ist KULAU mit frischen Trinkkokosnüssen auf Events deutschlandweit (z.B. Karneval der Kulturen, Leichtathletik-WM, direkt am Brandenburger Tor) vertreten. In den Kokosnüssen ist zwischen 500ml und 800ml des natürlichen Kokoswassers. Die Lieferungen kommen mit dem Schiff aus Brasilien, Sri Lanka und Thailand und werden hier zeitnah (ca. 2 Wochen) verkauft – als Trinkkokosnuss oder Cocktail aus der Kokosnuss. Und bei gutem Wetter kann man die sehr sympathischen und äußerst engagierten KULAUer auch Sonntags im Mauerpark (im Mauersegler) antreffen, und sich überzeugen lassen.

Weitere Infos findet ihr auf der Internetseite www.kulau.de. Ausserdem schreiben sie noch einen Blog, alles Wissenswerte rund um die Kokosnuss, die keine richtige Nuss ist – wie ihr ja heute spätestens gelernt habt ;-) , im Kokosnussblog.

Kategorien: Produkte aus Berlin
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Bio-Smoothies made in Berlin…lecker!!

7. Juni 2009 · 1 Kommentar

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Liebe Blogleser, in Berlin wird nicht nur „bio“ konsumiert, sondern auch „bio“ produziert. Ein ganz besonders leckeres und sympathisches Beispiel möchte ich euch heute vorstellen: Smoothies von „Proviant Berlin“, zu 100% bio-zertifiziert und hergestellt in Kreuzberg. Besonders lecker weil nur köstliche Bio-Früchte verwendet werden und besonders sympathisch weil dies von drei äußerst netten jungen Männern hier bei uns in Berlin liebevoll in Heimarbeit vollbracht wird. Die Idee, Bio-Smoothies in größerer Menge herzustellen und in den Handel zu bringen, kam ihnen im Sommer 2008, als sie bei Veranstaltungen wie „Karneval der Kulturen“ Smoothies, Bagels und andere gesunde Snacks anboten. Der Renner waren aber eindeutig die Smoothies. Also entschloss man sich, zwei kleine Räume in Kreuzberg anzumieten und entwickelte verschieden Sorten von Bio-Smoothies. Das ganze wurde professionalisiert, perfektioniert und bio-zertifiziert. Die Pürierstäbe wurden größer und irgendwann wurde sogar eine Spezialmaschine angeschafft um die Himbeeren nicht stets in stundenlanger Arbeit per Hand zu entkernen. Erste Läden wurden abgeklappert um die Geschmacksrichtungen „Kreuzbeere“, „Mango-Maracuja“ und „Erdbeer-Banane“ an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Mit Erfolg: Mittlerweile bekommt man die Smoothies von Proviant Berlin in schönen Glasflaschen in zig Cafés, Eisdielen und vor allem im Bio-Einzelhandel.

In die Bio-Smoothies kommen ausschließlich frische pürierte Bio-Früchte, nicht mehr und nicht weniger. Bio-Smoothies sind übrigens total „im Trend“, und da kann es den Berliner Bio-Freund wirklich freuen, dass sie oder er sich nun sogar einen heimischen Fruchtdrink gönnen kann. Bald übrigens in weiteren Geschmacksrichtungen: „Bio Treibstoff“ und „Bio Impfstoff“. Die konnte ich leider noch nicht testen, die anderen drei aber schon…..sehr lecker!! Mein Favorit: Mango-Maracuja, aber auch die anderen beiden waren echt gut.

Die Jungs sponsoren mich übrigens keineswegs…ich finde es einfach toll, wenn ein paar Leute auf die Idee kommen, aus ihrer Überzeugung heraus etwas so tolles entstehen zu lassen. Ganz schön mutig, dafür seinen „richtigen“ Job aufzugeben. Ganz schön lecker, die Smoothies!

Und hier ein paar Plätze, wo ihr die Smoothies bekommt:

- Kreuzberg: Das Berliner Frühstück (Ecke Reichenberger / Glogauer Str. ). Anaveda (Oranienstr.)
- Mitte: Die Belegschaft (Zimmerstraße nähe Checkpoint Charlie). Coffeemamas (Hackescher Markt, Kirchstraße & Ku’damm).
- Friedrichshain: Lavanderia – Café mit Waschsalon (Ecke Lenbachstraße / Wühlischstraße).
- Prenzlauer Berg: Kiezkind (auf dem Helmholtzplatz). Café Ostfee (Oderberger Straße).

Ihre schöne Homepage findet ihr unter www.proviant-smoothies.de

Kategorien: Produkte · Produkte aus Berlin
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Schwobaseggl – Schwaben in Berlin

19. Februar 2009 · 1 Kommentar

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Alle Infos gibt es im Bio-Guide!

Schwobaseggl, Uhlandstrasse 144, 10719 Berlin, täglich: 13 – 22.30 Uhr warme Küche

Kategorien: Charlottenburg · Restaurant
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Café Rosenduft – 100% bio

18. Februar 2009 · Kommentar schreiben

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Jungfernstieg, 12207 Berlin, So: 10 –19 Uhr, Di–Fr: 10 –19 Uhr, Sa: 9–19 Uhr,http://www.cafe-rosenduft.de/

Im Bio-Guide ausführlicher zu finden!

Kategorien: Cafés · Steglitz
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Diwan – das erste Bio-Restaurant Berlins

28. November 2008 · Kommentar schreiben

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Alle Infos im „Berlin isst Bio“-Guide!

Diwan, Bergmannstraße 59, Berlin-Kreuzberg, www.bio-diwan.de

Kategorien: Kreuzberg · Restaurant
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Foodorama – erstes klimaneutrales Restaurant Deutschlands

23. November 2008 · 1 Kommentar

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Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!

Foodorama, Bergmannstraße 94, 10961 Berlin

Kategorien: Kreuzberg · Restaurant
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Lei e Lui – Das vielleicht tollste Bio-Restaurant Berlins

18. September 2008 · Kommentar schreiben

Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!

Lei e Lui, Wilsnacker Str. 61, 10559 Berlin-Moabit

Kategorien: Moabit · Restaurant
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Biostro

10. September 2008 · Kommentar schreiben

Alle Infos im „Berlin isst Bio“-Guide!

Biostro, Invalidenstraße (gegenüber Naturkundemuseum), geöffnet Mo-So bis 18 Uhr

Kategorien: Imbiss · Mitte
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Tellerfrisch – Bio- und Demeterküche

4. September 2008 · Kommentar schreiben

Fazit: Tellerfrisch füllt eine Lücke in der Bio-Gastronomie, und das preislich wie qualitativ auf hohem Niveau. Sehr empfehlenswert für den etwas großzügigeren Geldbeutel.

Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!

Tellerfrisch, Chausseestraße 110, 10115 Berlin, www.tellerfrisch.de

Kategorien: Mitte · Restaurant
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