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Interessanterweise sorgten meine Berichte über den Neuland-Döner auf der Greifenwalder Strasse (der nun komplett auf Neuland umgestellt hat – was aber leider nicht „bio“ ist) und mein Bericht über „Bio-Buffet“ in der Marheinekehalle (wo es tatsächlich den ersten Bio-Döner gab, der dummerweise wieder aus dem Programm genommen wurde) für das größte Feedback. Irgendwie auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es so gut wie alles mittlerweile in Bio-Qualität gibt, zwei der Berliner Lieblingsimbiss-Spezialitäten jedoch nicht: Döner und Falafel. Diese Lücke wurde nun geschlossen.
Auf der Kastanienallee gibt es bei Mutter & Sohn unweit des Praters Döner, Falafel, Köfte, Lahmacun und alles was einen sonst in einer typischen konventionellen Dönerbude erwartet – alles 100% bio! Da war ich doch ehrlich gesagt platt, eine so konsequente Umstellung (vorher gab es hier konventionelles) hätte ich nicht erwartet. Umso schöner. Der Besitzer erklärte mir, dass es keinen Sinn machen würde, dieses nur halbherzig zu machen, wenn schon, dann komplett. Nicht sehr begeistert zeigte er sich von der Qualität konventionellen Dönerfleisches, ich will euch hier unappetitliches ersparen. Lange Rede, kurzer Sinn: Er ist von dem überzeugt, was er macht. Dass die Gerichte teurer sind als beim konventionellen Dönermann in Neukölln, dürfte euch sicherlich nicht überraschen und hat natürlich seine berechtigten Gründe. Ein Standard-Döner kostet hier halt 4,50 Euro, alle anderen Gerichte sind ebenfalls 1-2 Euro teurer.
„Wie schmeckt er denn nun, verdammt???“, höre ich den Dönerfreund zunehmend ungeduldig fragen ob dieser für ihn viel zu langen Einleitung. Ok, ok! Er schmeckt………………………….wirklich sehr, sehr lecker! Das Fleisch ist nicht zu vergleichen mit konventionellem, insgesamt ist der Döner absolut nicht trocken, köstlich gewürzt und rundum gelungen. Selbst das Bio-Brot schmeckt besser. Ganz unter uns: Das war glaube ich der beste Döner den ich je gegessen habe. Aber überzeugt euch selbst!
Noch etwas zum Hintergrund: Der Neuland-Döner auf der Greifswalder Strasse wurde im letzten Jahr fälschlicherweise von vielen Zeitungen als „der erste Bio-Döner“ Berlins propagiert. Dabei wurde dort lediglich erfolgreich auf Neuland-Fleisch umgestellt. Dieses ist zwar aufgrund artgerechter Tierhaltung „besser“ als konventionelles, Bio-Auflagen sind aber höher.
Mutter & Sohn, Kastanienallee 24
Kategorien: Imbiss · Prenzlberg

Liebe Blogleser (Vegetarier bitte nicht weiterlesen),
ich esse zwar selten Fleisch, aber wenn dann am liebsten Brat- oder Currywurst (ein Feinschmecker…). Das Angebot an Bio-Bratwürsten in Berlin wächst ständig und hier einige Empfehlungen bzw. Nicht-Empfehlungen:
- Ökomarkt Helmholtzplatz: Samstags gibt es von 9-16 Uhr einen neuen (für mich zumindest) kleinen Ökomarkt am beliebten Helmholtzplatz. Neben dem üblichen Gemüseangebot findet man hier einiges mehr, so auch einen Bio-Metzger mit Bratwurst-Stand. 2-3 verschiedene „Sorten“ gibt es, preislich bei ca. 2,80 Euro. Das Bratwürstchen war lecker, nicht überragend, und ziemlich klein. Insgesamt ganz in Ordnung.
- Imbissbude an der U-Bahn-Station Schönhauser Allee: Seit einigen Wochen wird hier mit riesigen Bannern und Bio-Siegeln auf das neue Angebot hingewiesen: Brat- und Currywurst in Bio-Qualität (von „Velten“) für 2,80 Euro. Schade nur, dass ich bei insgesamt 5 Versuchen nur ein einziges Mal tatsächlich auch eine Currywurst bekam. Ziemlich unfreundliche Reaktion auf meinen Hinweis, dass dies doch einigermassen irreführend sei. Schade, denn die Currywurst schmeckte wirklich gut. Immerhin versucht der Betreiber keine konventionelle stattdessen heimlich zu verkaufen. Aber mal ernsthaft: Wer so „fett Werbung“ dafür macht, sollte auch sehen, dass es im Normalfall auch lohnt, hierhin zu kommen!
- Witty’s Organic Food: Der Klassiker am Wittenbergplatz, dazu gibt es weitere Infos im Bio-Guide. Bioland-Wurst, mit oder ohne Darm, superlecker!
- Tannenwälder (www.tannenwaelder.de): Der neue Star am Berliner Bratwurst-Himmel! Mit witzigen dreirädigen Rollern stehen die Tannenwälder u.a. Sonntags auf dem Trödelmarkt im Mauerpark, auf dem Karl-August-Platz sowie in Potsdam. Was gibt es hier? Rostbratwurst-Variationen aus eigener Herstellung (aus Thüringen), dazu ein Riesenangebot an interessanten Senfvarianten, an denen man sich selbst bedienen kann, auch ausgefallenes. Currywurst, Bratwurst, warmer Krautsalat, Kartoffelsalat. Besonders toll: Alles ist bio-zertifiziert. Auch das Abfallsystem ist bis ins letzte Detail nachhaltig durchdacht. Toll! Die Wagen sind superfunktional und doch hübsch, die Betreiber sind sowas von freundlich und sympathisch, so wünscht man sich den Service überall! Ach ja, ihr wollt noch wissen wie es schmeckt? Absolut lecker zum Glück. Die Bratwurst ist köstlich, die Currywurst in verschiedenen zu wählenden Schärfestufen mit selbstgemachter toller Currysauce ein Genuss. Nein, mir gehört das Unternehmen nicht….aber die sind mal ein Beispiel für eine tolle Umsetzung eines Konzeptes, wo alles stimmt. Glückwunsch dazu. Und Glückwunsch an alle Wurstliebhaber, die sich dort kulinarisch verwöhnen lassen. Meine absolute Top-Empfehlung! Sonntags im Mauerpark kann nun bio-geschlemmert werden. Moment…heute ist ja Sonntag! Auf Wiedersehen, ich muss los, in den Mauerpark….
Kategorien: Imbiss · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: bratwurst, currywurst, Imbiss, mauerpark

Am Teutoburger Platz gibt es ein sehr nettes kleines Café, dass neben Kaffee (leider nicht bio) selbstgemachte Kuchen, Sandwiches, gefüllte Teigtaschen, eine Tagessuppe, Frühstück und viel mehr anbietet. Laut Angaben der anwesenden Dame sind ca. 50% der eingesetzten Lebensmitteln in den hausgemachten Speisen bio, z.B. gab es ein Hühnchensandwich mit Bio-Fleisch. Die Besitzerin ist eine Engländerin, was man z.B. an der Kuchenauswahl erkennt. Neben Brownies gibt es auch große Kekse, alles selbstgemacht. Und, besonders im Sommer interessant, Bio-Eis. Außerdem findet man in einer Ecke des Ladens Bücher, CD’s und andere nette Sachen von unbekannteren Künstlern, eine schöne Idee. Ansonsten sitzt man ganz gemütlich souterrain, wird supernett bedient, und schnappt sich noch zum Abschied eine Leckmuschel aus Kindertagen. Schade, dass der Kaffee nicht bio oder fair trade ist….
Fazit: Nettes kleines Café für Frühstück, Suppe, Kuchen und Eis an einem sehr schönen Platz.
Kunst + Eis, Zionskirchstr. 75, 10119 Berlin, Mo-Fr 9 – 18, Sa+So 10 – 18, www.cafe-am-teutoburger-platz.com
Kategorien: Cafés · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: bioeis, kuchen

Fresh & Friends ist eine Art Bio-Spätkauf, 24/7 geöffnet, fast alle Produkte sind bio. Dazu gibt es Snacks wie Kuchen, Brownies, frische Säfte, Sandwiches und viel mehr. In dieser Form in Berlin einzigartig, vor allem die Öffnungszeiten sind schon Wahnsinn. Dafür ist auch alles etwas teurer als im Bio-Supermarkt, wie im richtigen Leben am Spätkauf halt. Aber wer Sonntags noch schnell ein paar Grillwürstchen braucht in Bio-Qualität, der wird hier fündig. Die Auswahl ist wirklich gut. Direkt neben Gorilla Bio Fast Food auf der Friedrichstraße ist dies die dritte Filiale des Ladens, die anderen gibt es auf der Kastanienallee und auf der Uhlandstraße.
Fazit: Spätkauf mit Bio-Angebot, rund um die Uhr geöffnet.
Fresh & Friends, Friedrichstraße 120 (Mo-So 0-24), Kastanienallee 26 (Mo-So 0-24), Uhlandstraße 62 (Mo-So 7-1), www.freshnfriends.com
Kategorien: Einkaufen · Mitte · Prenzlberg · Tiergarten
Mit Tag(s) versehen: 24h geöffnet, biospäti

Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!
Maja’s Deli, Pappelallee 11, Montags-Freitags 12-20 Uhr, www.majas-deli.de
Kategorien: Imbiss · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: 100% bio, kuchen, vegan, vegetarisch

Die Zahl der Restaurants, die ausschließlich mit Bio-Zutaten kochen, ist noch sehr gering. Ein Vertreter dieser Gattung ist das „Biorant Pax am Meer“ auf der Marienburger Straße in Prenzlberg. Angeboten werden neben Frühstück (9-18 Uhr) und Kuchen warme Tagesgerichte sowie eine kleine Standardauswahl an Nudeln und Suppen. Der Koch geht aber gerne auch auf Kundenwünsche ein, und „zaubert“ aus dem, was der Kühlschrank hergibt, gerne etwas – sie nennen es Freestyle-Küche. Charmant. Ein Nudelgericht kostet 5-9 Euro, eine Tagessuppe 4 Euro. Weiterhin gibt es Salate und Galettes. Ich hatte Nudeln mit Spinat und Gorgonzolasauce. Sehr lecker, allerdings fand ich die Portion doch ziemlich überschaubar. Vergleiche ich das berühmte Preis-/Leistungsverhältnis mit „Pastapresti“ in Friedrichshain, so würde letztgenannter Laden die Nase vorn haben.
Frühstücken kann man bis 18 Uhr („Spätstück“). Man kann sich sein Frühstück dabei völlig individuell zusammenstellen auch Vegetarier kommen hier gut auf ihre Kosten (z.B. Tofu-Frühstücksrolle, veganes Schmalz u.a.). Auch Pancakes oder Eierkuchen sind im Frühstücksangebot enthalten.
Der Service ist sehr nett, der Laden gemütlich, und man kann gut draußen sitzen. Prima. An den Wochenenden gibt es „kulinarische Themenabende“.
Fazit: 100% Bio-Zutaten, lecker und gemütlich. Wirklich empfehlenswert.
Pax am Meer, Marienburger Str. 38, 10405 Berlin, Tel. 75639778, Di-Do 9-18, Fr 9-22, Sa/So 9.30-?
Kategorien: Prenzlberg · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: 100% bio, frühstück, pasta, salat

Auf der Oderberger Straße gibt es frische selbst gemachte Nudeln bei „Teigwaren“. Entweder zum Mitnehmen, oder zum sofort dort verspeisen. Die Nudelkreationen sind kreativ, der Geschmack gut und die Preise in Ordnung. Alle Nudeln kann man auch zum Selberkochen kaufen (Preis nach Gewicht). Auch selbstgemachtes Pesto gibt es in benötigter Menge zum Mitnehmen. Der Großteil der eingesetzten Lebensmittel ist bio, jede Nachfrage wird freundlich und kompetent beantwortet, wie überhaupt der Service sehr nett ist.
Mittags bietet Teigwaren 2 Ravioli-Gerichte, 1 Minestrone und 1 Salat, abends gibt es zusätzliche Pastagerichte sowie die Teigfladen mit verschiedenen Toppings. Der Mittagstisch kostet rund 6,50-7 Euro, abends legt man für Raviolis 9,50-11,50, für Tagliatelle 7,50, Gnocchi 8,50 und für die Teigfladen 6-8,50 Euro hin. Man bedenke: Selbst gemacht und größtenteils bio, von daher preislich nicht überzogen. Das Wichtigste ist natürlich der Geschmack. Und der ist hervorragend. Wir hatten Ravioli mit Kürbis/Mandel-Füllung sowie Ravioli-Maultaschen mit Biofleisch. Beides wunderbar lecker, schön angerichtet, ausreichend portioniert, mit einem kleinen Beilagensalat. Wer dazu einen Demeter-Wein trinken möchte, hat hier eine gute Auswahl.
Der Laden ist klein aber gemütlich, freundlich und liebevoll eingerichtet. Im Sommer kann auch draussen gesessen werden.
Fazit: Für den Pastliebhaber eine sehr feine Adresse auf der schönen Oderberger Straße.
Teigwaren, Oderberger Str. 41, Di 11-19 uhr, Mi-Sa 11-23/24 uhr, So 13-22 uhr, Mo geschlossen, www.teigwaren-berlin.de
Kategorien: Prenzlberg · Restaurant
Mit Tag(s) versehen: nudeln, pasta, wein

Die Zahl der Bioeisdielen wächst stetig in Berlin. Für mich neu ist „Eismädchen“ auf der Hufelandstraße in Prenzlberg. Eine kleine Eisdiele, die ausschließlich Bio-Eis anbietet mit rund 20 Sorten. Die Kugel kostet 90 Cent und die von mir getesteten Sorten sehr lecker. Sehr empfehlenswert, auch wenn ich nach wie vor „Caramello“ (hier getestet) für die tollste Bio-Eisdiele in Berlin halte.
Fazit: Leckeres Bio-Eis in Prenzlberg. Der Sommer kann kommen!
Eismädchen, Hufelandstraße ?, Prenzlberg
Kategorien: Eisdielen · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: eis, eisdiele

Auf der Kollwitzstraße, kurz vor dem Kollwitzplatz (vom Senefelder Platz aus gesehen) gibt es seit ein paar Monaten die „Meierei“, die alpenländische Spezialitäten anbietet. So gibt es Käse, Wurst, Marmeladen und vieles andere zum Mitnehmen, akuter Hunger kann aber auch direkt vor Ort stilvoll beseitigt werden. In sehr schönem Ambiente bieten die Besitzer z.B. Leberkäsbrötchen, Suppen, Weißwürste und vieles mehr – fast alles Bio. Falls nicht explizit auf der Tafel angegeben, einfach nachfragen, die Besitzer sind kompetent und freundlich. Und echte Österreicher, sehr charmant. Netter Laden mit kleinem und größerem Imbiss.
Fazit: Schöner Laden mit tollem Bio-geprägten Angebot. Ich empfehle Leberkäs in der Schrippe – köstlich!
Meierei, Kollwitzstraße 42, 10405 Berlin, www.meierei.net
Kategorien: Imbiss · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: österreich, leberkäs, weißwürste, kollwitzplatz

Wir berichteten ja schonmal vom Neuland-Döner in Prenzlberg. Gestern statteten wir dem Laden einen neuen Besuch ab, und waren positiv überrascht. Abgesehen vom superfreundlichen Service und dem leckeren Döner (ich meine noch besser als vor Wochen), hat man mittlerweile alles auf Neulandfleisch umgestellt. Das heißt es gibt nicht nur Neuland-Döner, sondern auch Börek, Currywurst, Schnitzel, Bulette, Türkische Pizza usw. – alles Neuland. Finden wir super! Ein Döner kostet 3 Euro, oder ihr nehmt den Big Döner mit extra viel Fleisch für 4 Euro. Glaubt mir, gut angelegtes Geld im Gegensatz zum 1,50-Döner. Übrigens, das Eis danach gibt es direkt um die Ecke auf der Hufelandstraße bei „Eismädchen“. Bio natürlich.
Neuland Döner Meraba, Greifswalder Straße 32, 10405 Berlin
Kategorien: Imbiss · Prenzlberg
Mit Tag(s) versehen: Döner, Fast food, neuland