Archiv der Kategorie: Kreuzberg

Supermarché in Kreuzberg – Ökofaire Kleidung und vieles mehr

Erstaunlicherweise ist die Anzahl an Läden, die ökofaire Kleidung führen, in Berlin immer noch sehr gering. Eine der wenigen erfreulichen Ausnahmen bietet Supermarché am Lausitzer Platz, der sich selbst als “Laden für Fair Trade Street Wear und handmade Design” bezeichnet, und das trifft es ganz gut. Der süße Laden verfügt über 2 Räume, im ersten findet man ein großes Angebot an Design-Artikeln, im hinteren Raum ökofaire Kleidung.

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Wieder eröffnet: Die Prinzessinnengärten

Kennt vermutlich inzwischen jeder, deswegen auch nur ein recht kurzer Hinweis. Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz sind ein paar Tagen wieder offiziell eröffnet, und der Besuch lohnt sich. Egal ob ihr mitgärtnern wollt, Gemüse kaufen, Pflänzchen für den heimischen Balkon benötigt, oder ein Kreuzberger Bio-Bier in dem lauschigen Gartencafé genießen wollt. In die Prinzessinnengärten zu gehen ist irgendwie auch wie in eine andere Welt einzusteigen. Weiterlesen

Bio-Currywurst bei Curry 36

Curry 36 ist einer der bekanntesten Currywurst-Buden in Berlin, mit ständigem Riesenandrang. Und erstaunlicherweise gibt es dort nun die Currywurst in einer Bio-Variante. Und das sogar in hoher Qualität, denn die Wurst kommt vom Haveländer Apfelschwein, ein artgerecht gehaltenes Schwein, welches im Laufe seines Lebens neben regionalem Futter mit Apfeltresten gefüttert wird. Das hat mich wirklich überrascht. Preislich dazu äußerst günstig mit 1,80 Euro, die konventionelle kostet immerhin auch schon 1,50 Euro. Ich habe das ein wenig beobachtet, leider hat in den 10 Minuten, die ich dort gestanden habe, außer mir keiner die Biovariante gewählt. Ich denke und hoffe mal, dass dies nicht an den 30 Cent Aufpreis gelegen hat. Die Wurst schmeckte hervorragend übrigens. Jetzt müssten nur noch Bio-Pommes dazu angeboten werden. Auf jeden Fall kann ich ab nun auch mit meinen gelegentlichen touristischen Gästen, die Curry 36 als Top-Tipp in ihren Reiseführern vermerkt haben, dort mit essen.

Curry 36, Mehringdamm 36, 10961 Berlin.

Ökotussi – Bioladen & Café in Kreuzberg

Bioläden gibt es ja mittlerweile in Berlin schon in großer Zahl, doch hin und wieder entdecke ich einen besonders hübschen. Ökotussi hat nicht nur einen netten Namen, sondern ist ein kleiner aber feiner Bioladen, der von sehr netten Menschen betrieben wird. Neben einem übersichtlichen-aber-alles-was-man-wirklich-braucht-Sortiment kann man hier sehr leckeren Milchkaffee trinken oder andere Kaffeespezialitäten, und mittags gibt es auch was warmes auf oder in den Teller, sprich ein Mittagsgericht. Schönes Lädchen, darf man gerne mal hingehen.

Ökotussi, Großbeerenstr. 11, 10963 Berlin, www.oekotussi.de, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9-18 Uhr + Sa 9-14 Uhr.

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Neuer Alnatura-Biomarkt im Bergmannkiez

Der Bergmannkiez war schon vor der Eröffnung der neuesten Filiale der größten deutschen Biosupermarkt-Kette (nach Filialen gemessen) sehr biolastig. So kommt der Biofan in der Marheinekehalle auf seine Kosten, aber auch im Umfeld finden sich diverse bioaffine Cafés und Restaurants. Nun hat 2 Steinwürfe von der Biocompany direkt gegenüber der Marheinekehalle (Ecke Bergmannstrasse/Friesenstrasse) noch ein Biosupermarkt eröffnet, und ich möchte da gerade nicht die Biocompany sein ehrlich gesagt. Der Alnatura-Laden ist sehr groß und die Preise sind dort meinem Empfinden nach etwas niedriger als in der Biocompany. Und Größe und Preis zählen nun mal auch bei den meisten Biokäufern. So ist diese Eröffnung leider mal wieder ein zweischneidiges Schwert: Einerseits schön, dass die Zahl der Biosupermärkte stetig wächst, andererseits ist den Planern bei Alnatura sicherlich der Biocompany-Markt bekannt gewesen. Der Konkurrenzdruck steigt also auch in der Biolebensmittelbranche gewaltig, wäre nur schade, wenn man sich gegenseitig “kaputt macht”. Bleibt also zu hoffen, dass beide Märkte genügend Käufer anziehen.

Alnatura, Bergmannstraße/Ecke Schleiermacherstraße – 10961 Berlin-Kreuzberg, Internetseite

Raw Gourmet Dining – ganz privat…

Wir berichten ja an dieser Stelle häufig über Restaurants, Cafés und Imbisse. Einen ganz anderen Weg geht mein Freund Boris, der in seinem schönen Kreuzberger Loft privater Dinner veranstaltet. Das Ungewöhnliche ist zusätzlich, dass Boris ein “Raw-Food-Chef” ist, sich also der Rohkost verschrieben hat. Und wer jetzt an langweilige Salate mit Körnern denkt, ist sowas von schief gewickelt. Was Boris da zaubert ist so unglaublich kreativ, ungewöhnlich und lecker, dass hier bestimmt selbst “Hardcore-Ich-brauch-immer-ein-Stück-Fleisch-dazu-Menschen” begeistert nach einem tollen Abend nach Hause gehen.

Boris ist ein, ich zitiere “Spiritual Life Food Instructor, Raw Food Chef and Ayurvedic Yoga Massage Therapist”. Wer dazu näheres erfahren möchte, sollte seine Internetseite www.balive.org eingehender studieren. Er ist auf jeden Fall ganz schön rumgekommen und hat viel von seinen Reisen mitgenommen. Unter anderem eben seine fantastischen Kochkünste. Moment, kann man hier “Kochkünste” sagen? Er kocht ja nicht, sondern bereitet eben Rohkost zu, und dazu gehören auch Suppen, Pizza, Chocomousse, Torten und vieles mehr, dass man sich vielleicht ohne den Einsatz eines Backofens nicht zubereitet vorstellen kann. Und doch, das geht. Und wie das geht. Man hört wahrscheinlich meine Begeisterung leicht raus. Erwähnen möchte ich noch das Boris möglichst ausschließlich Bio-Zutaten benutzt.

Jetzt fragt ihr euch, warum ich euch das erzähle, wenn das doch private Dinner sind. Nun, so ganz privat ist es dann auch wieder nicht. Es ist im Gegenteil ganz spannend. Boris kündigt seine nächsten Dinner-Termine immer auf seiner Internetseite (s.0ben) und auf seiner Facebook-Seitean. Meist unter einem bestimmten Motto (z.B. italienischer Abend, Schoko-Event usw.) Jeder kann gerne an diesen Dinnern teilnehmen, und oft ist es so, dass sich keiner der Gäste vorher schon einmal gesehen hat. So ein wenig Blind-Dating ohne Kuppelabsichten. Natürlich sind nur nette Leute zu Gast und zack befindet man sich in sehr angenehmer Gesellschaft und lässt sich von Boris 3-4 köstliche Gänge kredenzen, und entspannt sicht total. Dafür zahlt man natürlich auch eine Beteiligung, aber die ist wirklich sehr angemessen. Und Boris ist ein wahnsinnig netter und aufmerksamer Gastgeber, den sicher jeder in sein Herz schließen wird.

Also mein Tip: Wenn es mal was Besonderes sein darf, kann ich euch wärmstens empfehlen, bei einer von Boris’ nächsten Dinners dabei zu sein. Auch als Geschenk toll! Massage dazu? Geht auch! So, ich glaube ich habe genug geschwärmt. Guckt euch endlich seine Internetseite an, und geht hin ;-)

Alle Infos findet ihr hier.

Schöner wärs wenns schöner wär!

Ein schöner Titel, ein schöner Name für einen neuen wunderschönen Laden am Moritzplatz in Kreuzberg, der sich nachhaltig hergestellten Produkten (z.B. durch Recycling) verschrieben hat. Conceptstore für ökofaires Design nennen die das. Dazu gehören Möbel wie schöne Lampen, Wohnaccessoires, Papierwaren, Spielwaren, Taschen, Espresso & Co. und vieles mehr. Alles ganz wunderbar präsentiert in einem wirklich wunderbaren Ladenlokal. Geführt wird der Laden von den beiden sympathischen Frauen Sylke und Nicole. Einen frischen Kaffee bekommt übrigens auch dort. Ich kann euch einen Besuch wirklich nur wärmstens empfehlen, vor allem wenn ihr bei www.everydayislikesunday.de nichts passendes gefunden habt ;-).

Ich drücke den beiden die Daumen, dass der Laden öfters zumindest annäherend so voll ist wie bei der Eröffnung. Toll!

Schöner wärs wenns schöner wär, Oranienstraße 58 a, 10969 Berlin, http://blog.schoener-waers.de

Foodorama – demnächst konventionell!

Letztens waren wir schön im Foodorama brunchen. “Deutschlands erstes klimaneutrales Restaurant” stellt offenbar auf konventionell um, so erzählte uns eine Kellnerin. Zur Zeit würden die “Restbestände” aufgebraucht. Sehr, sehr schade. Und warum? Weil, so die Aussage, ein großer Teil der Kunden nicht für “bio” bezahlen möchte, und manch einer auch wieder geht, wenn er erfährt, dass die eingesetzten Produkte “bio” sind. Ja, das gibt es noch. So rechnet sich das ganze leider für die Betreiber nicht. Und das auf der Bergmannstrasse, hätte ich nicht gedacht. Ich fand das Konzept toll und das Essen, z.B. auch der Sonntagsbrunch, war großartig.

:-(

Unser Laden hat eröffnet!

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Liebe Blog-Leser, in den vergangenen Wochen haben wir hart gearbeitet, und das Ergebnis kann sich nun jeder anschauen: Unser erster eigener Laden mit dem Namen “Everyday is like sunday”!! Auf der Reichenberger Strasse in Kreuzberg bieten wir ab sofort “Green Fashion” (Öko-Mode) an, sowie schöne nachhaltige Produkte, Bücher, tolle Schokoladen, Bio-Kosmetik aus Berlin, kalte Bio-Getränke und mehr. Wir haben Berliner und Hamburger Modelabels (z.B. Slowmo, Berlinillustrated, Fairliebt) und einige englische (Peopletree, Pants to poverty, epona und mehr). Euch erwarten keine schnarchigen Juteklamotten, sondern wirklich tolle moderne Kleidung von jungen Modelabels, die aus Überzeugung fair herstellen lassen. Und das ganze ist wirklich bezahlbar, nicht teurer als konventionelle “Markenware”. Am besten ihr überzeugt euch selbst direkt mal, wir freuen uns sehr über euren Besuch! Es gibt übrigens 10% Eröffnungsrabatt! P.S. Unseren Bio-Guide bekommt ihr bei uns auch zum Schlagerpreis von 4,90 Euro!

Everyday is like sunday, Reichenberger Strasse 86, 10999 Berlin, www.everydayislikesunday.de, Di-Fr 12-19, Sa 12-17 Uhr

“Kalter Krieg” – Bio-Eis am Checkpoint Charlie

Zufällig sah ich gestern, dass direkt am Checkpoint Charlie eine neue Bio-Eisdiele eröffnet hat. Ich hoffe, das Eis ist geschmackvoller als der Name: Kalter Krieg. Aber das passt natürlich zum Touri-Angebot an dieser Stelle. Das Eis habe ich nicht getestet, wer von euch dies schon gemacht hat, schreibt doch gerne einen Kommentar. Foto folgt noch.

Kalter Krieg, Bio-Eisdiele, Zimmerstrasse 19a, Berlin-Kreuzberg

Grigri – für den Bio-Fleischesser

Das Café Grigri liegt in Kreuzberg am Landwehrkanal und hat auch mit Blick auf denselbigen einen schönen Biergarten, sprich einige Bierbänke draußen stehen. Drinnen ist der Laden auch ziemlich geräumig und nett eingerichtet. “Gri gri” bedeutet übrigens Amulett. Das im Winter der Biergarten kein großer Anreiz sein dürfte, dieses Lokal mal zu besuchen, ist klar, aber es gibt ja für den Bio-Freund hier interessantes. Und zwar in erster Linie für den fleischessenden Bio-Freund. Der bekommt hier nämlich z.B. ein Wiener Schnitzel in Bio-Qualität, Kalbsleber und einiges anderes. Sprich es gibt Bio-Fleisch vom Rind in verschiedenen Variationen. Aber auch ein Sojaschnitzel war auf der Tafel verzeichnet. Der Rest dürfte eher konventionell sein, auch wenn das eine oder andere evtl. doch bio ist. Also in erster Linie für denjenigen interessant, der gerne mal Rindfleisch ist. Ansonsten ist es im Sommer ein schöner Biergarten mit Blick auf die vorbeifahrenden Tourischiffe.

Fazit: Für die Bio-Rindfleisch-Esser unter uns und im Sommer für alle anderen auch zum Biertrinken.

Gri Gri, Liegnitzer Str. 21, 10999 Berlin (Kreuzberg), Mo-Fr ab 11 Uhr, Sa+So ab 10 Uhr, Küche + Biergarten bis 23 Uhr

Tante Horst – vegetarisch/veganes Frühstücksbuffet

“Tante Horst – das Likörchenkollektiv” ist mit dem Café Morgenroth auf der Kastanienallee zu vergleichen. Ähnliches Konzept – Kollektivkneipe – und ein ähnliches Frühstücksbuffet. Immer Sonntags von 12-16 Uhr kann man sich am vegetarisch/veganen Frühstücksbuffet laben, das teilweise bio und/oder fair trade ist. Sehr leckere Sachen gibt es dann, köstliche Pasten, Tomate/Mozarella, Bio-Brot aus Friedrichshain, Brötchen, geräucherten Tofu, Müsli, Obstsalat und viel viel mehr. Den zu bezahlenden Preis legt man selbst fest, je nach persönlichen finanziellen Verhältnissen zwischen 3 und 8 Euro. Getränke zahlt man extra. Sojamilch im Kaffee ist hier kein Problem, der Laden an sich ist sehr schön, auch draußen kann gesessen werden.

Fazit: Tolles Frühstücksbuffet am Sonntag, unbedingt mal ausprobieren!

Tante Horst, Oranienstraße 45, Di-So ab 12 Uhr geöffnet, Sonntags von 12 bis 16 h vegan-vegetarisches frühstücksbuffet, www.myspace.com/tantehorst

Die Rebellion des Zimtsterns

Schöner Name, schöner Laden. Für die arbeitende Schicht in den umliegenden Büros eine beliebte „Lunch-Location“. Also für das Mittagessen meine ich. Mittags „brummt“ der Laden des- halb so richtig, zu Recht. Neben einem Tagesgericht (z.B. gefüll- te Zucchini mit Salat für 4,50 €) gibt es verschiedene Leckereien, z.B. Gemüsequiches, Milchreis, Griesbrei, Plinsen, Kuchen – selbstgemacht, vegetarisch, immer lecker, nie teuer! Natürlich gibt es auch Zimtsterne! Die Zutaten sind soweit möglich 100% bio, man legt hier Wert auf gute Qualität und gesundes Essen, das auch noch leicht bekömmlich und allergikerfreundlich ist. Frühstücken geht auch. Was will man mehr?

Rebellion des Zimtsterns, Schlesische Straße 38, Mo-Fr. 10-18, So 12-18 (ab September).

Gemelli – Leckeres Bioeis im Wrangelkiez

Schönes Wetter in Berlin, Zeit für ein Eis. Eine weitere Adresse, neben den anderen hier bereits vorgestellten, ist das “Gemelli” auf der Wrangelstraße in Kreuzberg. Dort gibt es Eis aus Demeter-Milch, und zwar Milch vom Ökohof Brodowin aus Brandenburg. Auf Geschmacksverstärker oder anderes Überflüssiges wird glücklichweise verzichtet. Eine Kugel Eis kostet 90 Cent. Ich ließ mir 3 Kugeln plus Sahne schmecken, und es war durchweg richtig lecker. Neben dem Bio-Eis kann man sich einen Bio-Fairtrade-Kaffee schmecken lassen, Kuchen & Waffeln, Aufläufe und einiges mehr bekommen. Letztere Dinge jedoch meines Eindruckes nach jedoch nicht Bio. Für Eis und Kaffee aber auf jeden Fall eine tolle Anlaufstelle.

Fazit: Bio-Eis aus Milch vom Ökohof Brodowin, sehr lecker!

Gemelli, Wrangelstraße 42, 10997 Berlin

Weilands Wellfood – neu auf der Bergmannstraße

Eine neue Filiale von Weilands Wellfood gibt es nun auf der Bergmannstraße. Etwas versteckt in einem Hinterhof eines fertig gestellten Gebäudekomplexes (mit Supermärkten unten drin). Man fährt eine Rolltreppe hoch oder nimmt lieber die Treppen, und steht unversehens vor den großzügigen Tischen und Bänken. Atmosphärisch finde ich das jetzt weniger gelungen als auf einer schönen Wiese an der Straße zu sitzen, aber das kann man sich ja nicht immer aussuchen. Weiteres zu Weilands Wellfood gibt es hier ausführlicher: Weilands Wellfood in Mitte

Weilands Wellfood, Bergmannstraße 5, http://www.weilands-wellfood.com

Tanne B. – die zweite

Tanne B. ist eine Eisdiele am Lausitzer Platz, mit selbstgemachtem Eis. Bis hierhin nichts aufregendes. Bei Tanne B. wird allerdings sehr viel Wert auf die eingesetzten Zutaten gelegt. Geschmacksverstärker, Farbstoffe und ähnlich unnützes Zeug sind tabu. Dafür gibt es auch Bio-Eissorten oder Soja-Eis für Veganer (und für alle anderen). Das Eis schmeckt köstlich, eine Kugel in bio kostet 1,20 Euro, ist dafür ziemlich groß. Draußen kann man wunderbar sitzen, der Andrang ist riesig. Kein Wunder!

Fazit: Meine Lieblingseisdiele in Berlin!

Tanne B., Lausitzer Platz, www.tanneb.de

Wendel Clubcafé

Die Schlesische Straße in Kreuzberg, nahe der Oberbaumbrücke, gehört zu meinen Lieblingsstraßen in Berlin. Hier gibt es mittlerweile einige tolle Läden wie das Heinz Minki, Suppe und Stulle, die Rebellion des Zimtsterns, das Lido und viel mehr. Ein Highlight der Straße ist für mich aber auch das Clubcafé Wendel, das gemeinsam mit dem Lux auf einer kleinen “Insel” direkt an den U-Bahn-Gleisen liegt. Das Wendel präsentiert sich wie viele Berliner Cafés und Kneipen im “Sperrmüll-Look”, also bunt zusammengewürfelte alte Möbel. Mir gefällt’s. Toll ist es, draußen zu sitzen, sehr gemütlich. Was “qualifiziert” das Wendel für diesen Bio-Blog? Nun, es gibt zunächst einmal einiges an Bio-Getränken. Kaffee und Tee, schon fast Standard, aber hier gibt es auch diverse Bio-Biersorten, Biolimos, Säfte usw. Außerdem kann man im Wendel frühstücken und Tagesgerichte zu sich nehmen, die auch zumindest teilweise mit Biozutaten gekocht werden (lt. Karte: Viele der verwendeten Produkte sind aus kontrolliert biologischem Anbau). Sandwiches werden mit Vollkornbrot angeboten, d.h. hier wird Wert auf gute Lebensmittel gelegt. 

Der Service ist sehr nett und unkompliziert, es gibt W-Lan for free, öfter mal einen DJ und hin und wieder Konzerte, außerdem dient das Wendel auch als Galerie. Rundum gelungen. Ihr eigener Claim lautet: “Clubcafé für gegenwärtige Musik und Grafik die von da wo sie einmal ist nicht wieder weggeht”.

Fazit: Schönes Café mit viel Bio und Herz! 

Clubcafé Wendel, Schlesische Straße 42, 10997 Berlin, täglich 10-02 Uhr, www.nstp.de

Tanne B – Bioeisdiele

Und noch eine neue Bioeisdiele. Diesmal in Kreuzberg, als Teil der Marheinekehalle, direkt neben der Enoteca Bacco. Tanne B (???) hat eine eher kleine Auswahl an Bio-Eissorten, diese sind aber sehr lecker. Hinzu kommen noch Soja-Eissorten. Ich hatte Soja-Haselnuss, und das war wirklich richtig lecker! Eine Kugel kostet 1 Euro, die Kugel waren aber auch verdammt groß, von daher okayer Preis. Das Eis ist hausgemacht übrigens, ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe und ähnlich fiesem Zeugs! Eine größere Filiale gibt es übrigens am Lausitzer Platz.

Fazit: Sehr köstliches Eis zum Bummel über die Bergmannstraße!

Tanne B, Bergmannstraße/Zossener Straße, Berlin-Kreuzberg, www.tanneb.de