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Heimatgrün-Lädchen adé…aber online geht es weiter!

23 Mar

Schade! Aus diversen Gründen musste der schöne Laden Heimatgrün im Bötzowviertel wieder schließen, und das schon nach so kurzer Zeit. Heimatgrün verkauft aber weiterhin zumindest online nachhaltige Design-Artikel, und gesellt sich damit zu (Online-)Läden wie Lili Green, Schöner wär’s wenn’s schöner wär und Konsumhelden. Lili Green hatte vor einiger Zeit auch schon das Ladengeschäft geschlossen, um weiterhin online zu verkaufen, während S.W.W.S.W. und Konsumhelden in Kreuzberg bzw. Prenzlauer Berg auch vor Ort verkaufen. Vielleicht klappt es ja irgendwann noch einmal mit einen Laden an einem anderen Standort. Das wünsche ich der sehr netten Betreiberin Merle auf jeden Fall von Herzen. Schaut euch doch derweil einmal den schön gemachten Online-Shop von Heimatgrün an.

BioDaily im Wedding – Bistro, Kantine, Catering.

16 Mar

UPDATE: GESCHLOSSEN BZW. NEUER BETREIBER!!!

Die Mühe hätte ich mir sparen können! Kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels teilte mir BioDaily mit, dass sie nicht mehr die Kantine betreiben würden, und der Laden auf der Stettiner Strasse geschlossen hat. Schade. Leider war die Homepage nicht aktualisiert worden. Also wurde das zarte Pflänzchen wieder zertreten, nix mit Bio essen in Wedding!

Der Wedding ist noch Öko-Brachland, aber erste zarte Pflänzchen sprießen aus dem Boden. Ein sogar sehr schönes Pflänzchen ist die BioDaily Kantine im exrotaprint-Gebäude. Der Gebäudekomplex beherbergt Gewerbe, Kunst, Soziales, und ist ein beachtenswertes Projekt. Schaut euch doch mal die Internetseite an. Die BioDaily Kantine findet man direkt am Eingang des Geländes, und sie stylish-modern aufgemacht, gefällt mir richtig gut. Von 7-16 Uhr gibt es ein Frühstücks- sowie ein Mittagsangebot plus ständig Kaffee und Kuchen, soviel Bio wie möglich und das ganze zu fairen Preisen, um die 5 Euro für ein warmes Mittagsessen. Das ganze als Selbstbedienung. Standardmäßig gibt es auf jeden Fall Suppen Nudelgerichte, hinzu kommen wechselnde Tagesgerichte, wie in einer Kantine eben so üblich. Geschmacklich war das sehr lecker, z.B. hatten wir Gulasch mit Klößen, von der netten Köchin mit dem Hinweis präsentiert, es gäbe gerne noch ein paar Knödel Nachschlag bei großem Hunger. Hatten wir. Hat uns insgesamt sehr gut dort gefallen, wir kommen gerne wieder.

Einen Ableger vom BioDaily gibt es noch in der Nähe des Gesundbrunnens, das BioDaily Bistro. Das ist im Prinzip ein kleiner Bio-Laden, der zusätzlich einige Snacks wie belegte Brote nach Wahl und Mittagssuppen anbietet. Dazu Salate und ein Kuchenangebot. Auch in diesem Kiez das wohl einzige Bio-Angebot.

Zusätzlich bietet BioDaily Catering an, für Veranstaltungen und private Feste. Weitere Infos auf der Internetseite.

BioDaily Kantine, Gottschedstrasse 4, 13357 Berlin, Mo-Fr. 7-16 Uhr, www.biodaily.eu
BioDaily Bistro, Stettiner Strasse 63, 13357 Berlin, Mo-Sa 9-18 Uhr

Pink Flamingo – italienischer Boden, internationale Beläge.

4 Mar

Update: Leider geschlossen!

Bio-Pizza essen gehen? Das ging lange nicht. Zumindest nicht in Berlin und nach meiner Kenntnis. Und ich habe immer gedacht, das müsste doch ein Erfolg werden. Also war ich ganz gespannt, wie sich Pink Flamingo an der Eberswalder Strasse unweit des Mauerparks schlagen würde. Endlich haben wir es nun auch mal geschafft, dem Restaurant einen Besuch abzustatten, und um es vorweg zu nehmen, waren begeistert. Das Ambiente ist nett und eher alternativ, wenn auch meinem Empfinden nach nicht ganz “zu Ende gedacht”. Der Service ist superfreundlich und total aufmerksam, da gibt es mal garnichts zu mäkeln. Reservierungen scheinen zumindest durch die Woche nicht nötig, erst ab 20 Uhr wurde es etwas voller.

Zum wichtigsten, den Speisen. Die Auswahl ist recht klein, und besteht im Prinzip nur aus diversen großen Pizzen und verschiedenen Pizza + Salatkombinationen. Pasta oder Tiramisu stehen nicht auf dem Plan. Wen das nicht stört, der kann aus äußerst kreativen und teilweise ungewöhnlichen Pizzakreationen auswählen. Beispiele gefällig? “Gegrillter Bacon mit Ananaschutney”, “Gorgonzola und Feigen mit rohem Schinken”, “Huhn und Riesengarnelen mit grüner Currysauce, Kokosmilch, Zitronengras, frischem Koriander und gehackten Erdnüssen” und viel mehr. Alternativ kann der Gast eine Kombination von einer kleinen Pizza mit Salatbeilage wählen. Der Salat ist ebenfalls alles andere als gewöhnlich, keine Eisbergsalat/Möhre/Tomate-Langweiler, sondern Linsen, Kraut mit Kümmel usw. Geschmacklich super, original italienischer dünner Boden, während die Zutaten ganz international sind. Das die Pizzen so gut schmecken dürfte nicht zuletzt an den tollen Zutaten liegen. Mehl, Tomaten, Salz und Olivenöl kommen aus der Toskana und sind 100% bio. Bei den Belägen versuchen die Betreiber ebenfalls einen möglichst hohen Grad an Biozutaten hinzubekommen, besonders beim Fleisch.

Und hier sind wir leider an einem Problem angelangt: Der Großteil der potenziellen Gäste findet die Preise zu hoch. Eine große Pizza kostet zwischen 7,50 Euro und 16 Euro, zur Mitnahme je 1 Euro weniger. Die Salat/Pizzakombis bekommt man auch schon ab 6 Euro. Die Betreiberin hat mehrere Erklärungen dafür parat: Grundsätzlich sind Deutsche nicht in gleichem Maße bereit, für gutes Essen gutes Geld zu zahlen, wie z.B. Franzosen. Und dann kommt noch hinzu, dass Pizza hierzulande wohl bei den meisten als günstiges Fast-Food gelte, und da sind die Preise im Pink Flamingo natürlich schon deutlich höher als in der Pizzabude um die Ecke mit Analogkäse. Im Fazit bedeutet dies leider bislang zu wenig Kunden, obwohl das Konzept z.B. in Paris hervorragend funktioniert. Daher sind die Betreiber wohl gezwungen, zukünftig den Bio-Anteil etwas nach unten zu korrigieren. Trotzdem ist man weiter bemüht, gerade bei den Basis-Zutaten keine Kompromisse zu machen. Eine nette weitere Besonderheit ist der Fahrrad-Lieferservice. Sämtliche Verpackungen sind biologisch abbaubar. Fazit: Uns hat es sehr gut gefallen. Die Pizzen sind zwar relativ teuer, aber das hat ja auch seinen Grund. Und 26 Euro für 2 Hauptgerichte + 3 Weine fanden wir dann am Ende auch völlig ok. Geschmeckt hat es super, kein Vergleich zu einer Billigpizza. Der Wein war ebenfalls köstlich. Es wäre verdammt schade, wenn Berlin sein einziges Bio-Pizza-Restaurant verlieren würde, von daher: Überzeugt euch doch mal selbst vom Unterschied, es lohnt sich!

Pink Flamingo Pizza, Eberswalder Strasse 28, 10437 Berlin, Tel. 30/76216982 , www.pinkflamingopizza.com

Revisited: Supergood

17 Nov

GESCHLOSSEN! Schade übrigens, wenn Gastronomen keine Kritik oder Verbesserungsvorschläge annehmen möchten, und auf keinerlei Mails oder dergleichen reagieren, wie das beim Supergood extrem der Fall war.

Vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle über das “Supergood” berichtet, dass ich mit zwiespältigen Gefühlen verlassen hatte. Das Essen war nicht durchgängig gut, der Service umständlich, das Essensangebot schlecht “ausgeschildert”. Einiges hat sich mittlerweile gebessert, so wurde dieser Unsinn mit der Bezahlkarte, die man am Eingang erhalten hat, abgeschafft – man zahlt nun halt direkt. Dafür bekommt man nun einen Buzzer, der einem signalisiert, wann das Essen abzuholen ist, was übrigens sehr schnell geht. Das Essensangebot ist nun auch auf großen Schildern ablesbar, nicht auf verschiedenen Flyern, das war alles etwas verwirrend. Das Angebotene ist m.E. nach relativ gleich geblieben: Pasta, Burger, Wraps, Suppen und Salate. Unklar ist mir leider, wieviel von dem Angebotenen Bio ist. Die Homepage schreibt dazu: “Die verwendeten Zutaten sind frisch und durchwegs von Bio zertifizierten Lieferanten.”. Auf den Speisekarten ist abe die Rede von “überwiegend Bio-Zutaten”. Hier sollte eine einheitlichere Kommunikation herrschen! Der Veggie-Burger war weiterhin etwas trocken, die Beilagen waren ok. So finde ich es zwar nach wie vor gut, dass es Supergood statt einem konventionellen Fast Food-Restaurant auf der Friedrichstrasse gibt, richtig supergut kann ich es aber immer noch nicht finden.

hans wurst is dead. R.I.P.

20 Okt

Als ich heute mit einem Kumpel die Dunckerstrasse entlangschlenderte, wies ich ich ihn auf das “hans wurst” hin, ein Café, das biovegetarische Kost bietet. Korrigiere: Bot. Denn dem aufmerksamen Blick meines Freundes entging nicht, dass keine Möbel mehr im Café aufzufinden waren. Oha, zugemacht. Sehr schade. Ich fand das Café zwar seitens des Betreibers nicht sonderlich enthusiastisch geführt, aber das Essen war wirklich gut, und es gab eine Menge Veranstaltungen. Deswegen: Schade, schade. Wieder musste quasi einer der unsrigen die Segel streichen. Hoffentlich siegen die McDonald’s dieser Welt am Ende nicht!

LEIDER GESCHLOSSEN: hans wurst in Prenzlauer Berg

Schade: Grün West muss schließen!

13 Jul

Mit großem Bedauern habe ich gestern vernommen, dass Berlin wieder um einen seiner wenigen Ökomodeläden ärmer ist. Grün West in Kreuzberg hat es trotz Engagement, sehr schönem Laden, guter Auswahl und dem Bergmannkiez leider nicht geschafft, genügend Menschen anzuzuziehen. Das ist nicht nur traurig für Grün West, sondern für die gesamte Eco Fashion Branche. Sicherlich ist es wichtig, dass das Thema über Presseberichte oder Modemessen (wie gerade The Key.to etc.) einen stetig höheren Stellenwert bekommt. Es ist auch wunderbar, dass immer mehr Menschen die Herstellungsbedingungen von Kleidung hinterfragen, genauso wie sie keinen Chemiecocktail auf ihrer Haut haben möchten. Dass das Thema Eco Fashion aber noch nicht ausreichend beim Konsumenten angekommen ist, sieht man an der Schließung von Grün West, wie zuvor auch im März von “Everyday is like sunday“, recht deutlich. Am Ende entscheidet leider doch immer noch allzuhäufig der Geldbeutel – auch bei Menschen, die es sich leisten könnten, die im Vergleich zu “Markenlabels” nicht unbedingt preisintensivere ökofaire Variante zu wählen.

Ich frage mich, ob es, ähnlich wie bei Biolebensmitteln, noch immer einen Vorbehalt geben Ökomode gibt – zu langweilig, zu teuer, zu wenig Auswahl?  Meine persönliche Antwort lautet: Man kann auch mit kleinerem Budget durchaus Eco Fashion kaufen – wenn man sein Konsumverhalten entsprechend anpasst. Sprich: Ich kaufe mir nicht mehr 5 T-Shirts bei H&M, sondern kaufe mir 1-2 ökofaire Shirts. Und an denen habe ich wirklich Freude, weil ich weiß, dass sie fair produziert sind, ohne Kinderarbeit und Ausbeutung, und das Shirt oder die Jeans nicht zu 30% aus Chemie besteht. Die Kunst ist, überlegter zu konsumieren, zu hinterfragen ob man tatsächlich so viele Kleidungsstücke braucht. Die Auswahl an Eco Fashion ist mittlerweile riesig, für jeden Geschmack ist tatsächlich etwas dabei, auch für Menschen, die sich stylish anziehen wollen. Auch bezahlbar ist Ökomode geworden. Es spricht wirklich nichts dagegen, die ökofairen Varianten mal unter die Lupe zu nehmen. Tun könnt ihr das online z.b. im Avocadostore, bei Fairix oder Biobay. Zahlreiche weitere Adressen findet ihr z.B. bei Sebastian Backhaus. Wer gerne vor Ort ausprobieren möchte, der kann das in Berlin bei Wertvoll tun.

Und natürlich findet nun bei Grün West ein Ausverkauf statt, mit Rabatten von bis zu 50%. Vielleicht ist das eine Gelegenheit, ein erstes Ökoteil zum günstigen Kurs zu erwerben, auch wenn es immer schade ist, wertvolle Kleidung zu “verramschen”. Aber natürlich ist den Betreibern nicht damit geholfen, dass sie auf der Ware sitzen bleiben. Also werft doch mal einen Blick bei Grün West rein. Ende des Monats wird geschlossen. Viel Glück den Betreibern auf ihrem weiteren Weg!

Grün West, Friesenstr. 6, 10965 Berlin-Kreuzberg, http://www.gruenwest.de

Dumpling – vegetarisches Café/Snackbar

7 Jun

Update: LEIDER GESCHLOSSEN!

Aus Neukölln konnte ich bislang noch nichts berichten, war deshalb erfreut, dass es auch hier nun eine Anlaufstelle für Vegetarier und Bio-Freunde gibt, und zwar das “Dumpling”. Dumplings sind Teigtaschen, ähnlich wie Maultaschen, gefüllt mit 4 verschiedenen Füllungen, 3 herzhafte, eine süße. Dazu kann man aus 3 Dips wählen. So probierten wir Bohnen-Dumplings mit Joghurt-Dip und einen Erdbeer-Dumpling mit Apfelmus-Dip. Beide waren wirklich lecker. Eine kleine Portion mit 3 Dumplings kostet 3, eine große mit 5 Dumplings 4,30 Euro. Dazu hatten wir einen leckeren Milchkaffee (Libertad-Espresso). Soviel wie möglich werden Bio-Lebensmittel eingesetzt, alles ist vegetarisch oder auch vegan. Das Café wird von 2 netten Frauen betrieben, die das ganze mit viel Liebe und Engagement betreiben. Das merkt man. Der Service ist flott und superfreundlich, der Laden nett aufgemacht, besonders witzig übrigens die Toilette.

Neben den Dumplings gibt es Smoothies und Muffins (1 Euro/Stück), viele Kaffespezialitäten, Bio-Säfte und mehr. Sonntags gibt es ab 12 Uhr ein Dumpling-Buffet.

Fazit: Neukölln scheint sich doch zu machen, das Dumpling ist ein gutes Beispiel, sehr schön! Unbedingt mal hin!

Dumpling, Reuterstraße 29, Di-Do 14-22 Uhr, Fr/Sa 12-0, So 12-18 (Dumpling-Buffet), www.dumplingcafe.net

Berlin’s WIRKLICH erster Bio-Döner! Oder?

5 Jun
LEIDER WIEDER GESCHLOSSEN! Der Betreiber hatte damals schon geklagt, dass es nicht so richtig gut läuft, trotz der hervorragenden Lage auf der Kastanienallee. Offenbar hat der Preis (4,50 Euro) zuviele Leute vom Verzehr abgehalten. Am Geschmack hat es definitiv nicht gelegen, das war der beste Döner den ich je gegessen habe. Der Betreiber war supernett. So musste leider wieder ein ambitionierter Bio-Gastronom aufgeben, weil sich nicht genügend Menschen gefunden haben, die für gute Qualität sowie Umwelt- und Tierschutz entsprechendes Geld zahlen wollen….

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Interessanterweise sorgten meine Berichte über den Neuland-Döner auf der Greifenwalder Strasse (der nun komplett auf Neuland umgestellt hat – was aber leider nicht „bio“ ist) und mein Bericht über „Bio-Buffet“ in der Marheinekehalle (wo es tatsächlich den ersten Bio-Döner gab, der dummerweise wieder aus dem Programm genommen wurde) für das größte Feedback. Irgendwie auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es so gut wie alles mittlerweile in Bio-Qualität gibt, zwei der Berliner Lieblingsimbiss-Spezialitäten jedoch nicht: Döner und Falafel. Diese Lücke wurde nun geschlossen.

Auf der Kastanienallee gibt es bei Mutter & Sohn unweit des Praters Döner, Falafel, Köfte, Lahmacun und alles was einen sonst in einer typischen konventionellen Dönerbude erwartet – alles 100% bio! Da war ich doch ehrlich gesagt platt, eine so konsequente Umstellung (vorher gab es hier konventionelles) hätte ich nicht erwartet. Umso schöner. Der Besitzer erklärte mir, dass es keinen Sinn machen würde, dieses nur halbherzig zu machen, wenn schon, dann komplett. Nicht sehr begeistert zeigte er sich von der Qualität konventionellen Dönerfleisches, ich will euch hier unappetitliches ersparen. Lange Rede, kurzer Sinn: Er ist von dem überzeugt, was er macht. Dass die Gerichte teurer sind als beim konventionellen Dönermann in Neukölln, dürfte euch sicherlich nicht überraschen und hat natürlich seine berechtigten Gründe. Ein Standard-Döner kostet hier halt 4,50 Euro, alle anderen Gerichte sind ebenfalls 1-2 Euro teurer.

„Wie schmeckt er denn nun, verdammt???“, höre ich den Dönerfreund zunehmend ungeduldig fragen ob dieser für ihn viel zu langen Einleitung. Ok, ok! Er schmeckt………………………….wirklich sehr, sehr lecker! Das Fleisch ist nicht zu vergleichen mit konventionellem, insgesamt ist der Döner absolut nicht trocken, köstlich gewürzt und rundum gelungen. Selbst das Bio-Brot schmeckt besser. Ganz unter uns: Das war glaube ich der beste Döner den ich je gegessen habe. Aber überzeugt euch selbst!

Noch etwas zum Hintergrund: Der Neuland-Döner auf der Greifswalder Strasse wurde im letzten Jahr fälschlicherweise von vielen Zeitungen als „der erste Bio-Döner“ Berlins propagiert. Dabei wurde dort lediglich erfolgreich auf Neuland-Fleisch umgestellt. Dieses ist zwar aufgrund artgerechter Tierhaltung „besser“ als konventionelles, Bio-Auflagen sind aber höher.

Mutter & Sohn, Kastanienallee 24

Beumer und Lutum Waldcafé geschlossen – wie schade!

1 Mai

Eine schlechte Nachricht: Das schöne Bio-Café von Beumer und Lutum am See (Krumme Lanke) musste leider zum 31.03. zumachen, weil mit dem Vermieter keine Einigung über die Verlängerung des Mietvetrages erzielt werden konnte. Schade, schade. Das war wirklich nett da, vor allem weil die auch superhundefreundlich waren. Träne! Ausführliches hier…

Kuchenmafia in Neukölln

28 Nov

UPDATE: LEIDER GESCHLOSSEN!

Ok, der Name, na ja. Aber sonst: nett. Die Kuchenmafia ist ein vor wenigen Monaten neu eröffnetes Café im neuhippigen Reuterkiez, das ausschließlich Bio-Kuchen und Torten, Brote, Tagessuppe, Kaffeespezialitäten und was man sonst so als Café üblicherweise anbietet, anbietet. Darf man das so schreiben? Egal. Die Kuchenmafia ist ein großes Eckcafé mit Extra-Spielraum für die Kleinen, Heftchen liegen aus, man kann bis 17 Uhr frühstücken, der Kaffee schmeckt gut, draussen sitzen geht auch. Ja, also, einfach mal nichts superaußergewöhnliches – aber davon haben wir in Berlin eh genug – sondern einfach ein nettes Bio-Kiez-Café. Ein paar Bio-Kaffee- und Teesorten zum Mitnehmen. Ach ja, komisch finde ich dass Kuchen mitnehmen 30 Cent weniger kostet als “da essen”! Wollte ich den Besitzer mal interviewen, aber der gehört zur Kategorie “Email? Antworte ich nicht” ;-) ….macht ja nichts, gibt ja auch wichtigeres! Also ruhig mal auf einen Kaffee oder zum Frühstücken hin. Auf jeden Fall eine Bereicherung für den Reuterkiez.

Kuchemafia, Sanderstr. 11, 12047 Berlin, Mo bis Fr 9 bis 19 Uhr, Sa, So 9 bis 20 Uhr


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