Berlin isst bio

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Berkis – Bio-Pita, mit bisschen Bio-Salat doppelt so teuer…

27. Oktober 2009 · 1 Kommentar

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Länger schon hatte ich einen Besuch bei Berkis auf dem Plan stehen, komme aber so selten in die Nähe des Winterfeldplatzes. Jetzt war ich endlich da und bestellte zum ersten mal seit vielen Jahren mal wieder ein „Gyros Pita“. Gespannt war ich darauf, ob man hier wirklich 100%iges Bio-Essens kredenzt, so wie ich es in diversen Stadtmagazinen gefunden hatte. War natürlich nicht so. Schade, dass viele Journalisten das ganze nicht so richtig recherchieren, ist nicht das erste mal. Immerhin ist das Fleisch „bio“, von der Bio-Schlachterei Thönnes, und natürlich ist der Bioaspekt bei Fleisch auch das wichtigste (für mich). Der Rest aber ist konventionell. Nachgefragt beim freundlichen Personal, warum nicht alles in bio. Und dann die herrliche Antwort: „Dann müssten wir die Pita für 7-8 Euro verkaufen“….momentan kostet sie 3 Euro! Aha! Ein wenig Bio-Salat, Biozwiebeln und Gewürze und das Fladenbrot in bio kosten 4-5 Euro mehr??? Wie bitte? So Antworten liebe ich ja. Ausserdem käme ja einiges aus Griechenland….mhm….Auch mein Hinweis auf mein Wissen der Biopreise hat den guten Mann nicht weiter beeindruckt, er blieb dabei. Nun gut, sei’s drum. Immerhin war er informiert, was bio ist und was nicht und zückte gleich einen Schlachtereiflyer. Also wir merken uns: Bei Berkis ist nur das Fleisch bio. Aber immerhin!

Trotzdem wurde die Pita verzehrt, und ich fand sie zwar ein wenig fettig (empfindliche Mägen könnten Probleme bekommen), aber sie schmeckte mir gut. Vor allem halt das Fleisch. Interessant fand ich die Pommes mit im Brot, kannte ich so noch nicht. Das Fladenbrot war ebenfalls gut. Das Berkis ist in ein Restaurant und einen Imbiss aufgeteilt, der sehr gut besucht ist. Fazit: Kann man hin, wenn man unbedingt mal wieder eine Gyros Pita essen möchte, muss man aber auch nicht….

Berkis, GREEK ART FAST FOOD, Winterfeldtstrasse 45, 10781 Berlin




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Kategorien: Imbiss · Restaurant · Schöneberg
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Foodorama – demnächst konventionell!

20. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Letztens waren wir schön im Foodorama brunchen. „Deutschlands erstes klimaneutrales Restaurant“ stellt offenbar auf konventionell um, so erzählte uns eine Kellnerin. Zur Zeit würden die „Restbestände“ aufgebraucht. Sehr, sehr schade. Und warum? Weil, so die Aussage, ein großer Teil der Kunden nicht für „bio“ bezahlen möchte, und manch einer auch wieder geht, wenn er erfährt, dass die eingesetzten Produkte „bio“ sind. Ja, das gibt es noch. So rechnet sich das ganze leider für die Betreiber nicht. Und das auf der Bergmannstrasse, hätte ich nicht gedacht. Ich fand das Konzept toll und das Essen, z.B. auch der Sonntagsbrunch, war großartig.

:-(

Kategorien: Kreuzberg · Restaurant
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Tellerfrisch – zur Zeit geschlossen….

20. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Über Tellerfrisch hatte ich hier schon einmal berichtet. Leider scheint das Restaurant geschlossen zu sein. Ein Schild weist darauf hin, dass „Bis auf Weiteres kein Mittags- und Abendgeschäft. Gerne führen wir Veranstaltungen für Sie durch (ab 20 Personen)“

Schade!

Kategorien: Mitte · Restaurant
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Supergood? Not for me…

26. September 2009 · 3 Kommentare

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Ok, das war böse. Aber nach 3 Besuchen bin ich doch ein wenig enttäuscht vom wahrscheinlich größten Bio-Restaurant in Berlin. Direkt am S-Bahnhof Friedrichstrasse gibt es seit einigen Wochen diesen modernen, mit viel Aufwand eingerichteten Laden. Der Trend geht eindeutig zum „Bio als Lifestyle“. Bio ist lange raus aus der Reformhausecke und zeigt sich sich neuestem in coolem Gewand und erweitert seine Zielgruppe. Es sollen Geschäftsleute angesprochen werden die in den umgehenden Büros arbeiten und mittags gesund und leicht essen wollen. Und Touristen. Und wirbt deshalb auch nicht so offensiv mit den Bio-Zutaten. Schreck manch einen ja sogar ab.

Ist ja auch nichts gegen zu sagen, man freut sich ja, wenn „Bio“ selbstverständlicher wird. aber hier im „Supergood“ läuft noch nicht alles so rund. Was mir nicht gefällt ist die „Logistik“. Man bekommt beim Reinkommen ein Kärtchen, auf das man seine Bestellungen buchen lässt, und zahlt beim Rausgehen. Ist die Dame oder der Herr am Eingang jedoch gerade mit dem Abkassieren beschäftigt, läuft man als Unwissender glatt vorbei und wird am Bestelltresen zurückgeschickt. Kein Riesenaufwand, aber etwas umständlich. Dann steht man vor dieser riesigen Theke, hinter der (zu?) viele Mitarbeiter einen erwartungsvoll anschauen (und wo auch „offen“ gekocht wird), und hier ist der Anfänger zum zweiten mal verwirrt: Was gibt es denn? Die Lösung steht auf verschiedenen Speisekärtchen, die man also erstmal studieren möchte. Fand ich persönlich auch etwas verwirrend, vor allem wenn der Vorgänger die Kärtchen wieder falsch in den Kasten zurückstellt. Ich würde eine große Tafel da ehrlich gesagt vorziehen. Manchmal bekommt man die Sachen an den Tisch geliefert, manchmal nicht. Wenn man das nicht weiß, steht man möglicherweise unschlüssig wartend vor der Theke während von hinten neue Gäste „drängeln“. Also insgesamt nicht ganz ausgereift, der ganze Ablauf oder für den Gast nicht klar.

Aber gut, auch diese Hürde genommen. Es gibt Burger, Salate, Sandwiches, Wraps, Nudeln, Kuchen. So im Groben jetzt. Dazu kleine Beilagen wie Polentasticks oder Frühlingsrollen. Alles bio und vegetarisch. Wir haben so einiges durchprobiert, und unser Urteil fällt zwiespältig aus. Uns war so einiges einfach zu fade oder zu trocken. Zum Beispiel die Bratlinge auf dem Burger. Beim letzten mal war dieser an manchen Stellen richtig hart, so als habe er zu lange nicht richtig abgedeckt rumgelegen. Nicht toll. Richtig gut hat uns ein Wrap geschmeckt und ein Salat, den wir hatten. Positiv zu bemerken ist die Darbietung. Alles ist sehr schön fantasievoll angerichtet. Teuer sind die Sachen auch nicht. Ein Burger kostet ab 2,50 Euro, eine Beilage 1,80. Der Milchkaffee war auch super, aber eine Freundin war von einem Kuchen sehr enttäuscht (zu trocken). Also alles nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig begeisternd. Hier sollten die Betreiber ein paar Gerichte nachbessern.

Der Laden ist wie gesagt riesig, modern stylish eingerichtet, es gibt W-Lan, Zeitschriften und alles ist zu fairen Preisen zu haben. In der Nähe gibt es auch wenig bioaffines, von daher schade, dass es uns nicht so richtig begeistert hat dort. Schade.

Wart ihr auch schon da? Wie waren eure Erfahrungen?

Supergood for me, Friedrichstrasse 103, 10117 Berlin, www.supergood.com, Mo-So 7-23 Uhr.


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Kategorien: Mitte · Restaurant
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„essen fassen“ – jetzt noch schöner!

5. Juli 2009 · Kommentar schreiben

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Vom tollen „essen fassen“-Restaurant in Charlottenburg hatte ich ja vor längerer Zeit schon berichtet. Eines meiner absoluten biogeprägten Restaurants in Berlin. Seit ein paar Wochen sind die wahnsinnig sympathischen Betreiber in ein größeres Lokal gezogen auf der Knesebeckstrasse. Der alte Laden war schnukelig aber auch sehr klein. Nun bietet Norbert 30 Sitzplätze in einem total netten Ambiente an, drinnen wir draussen. Wirklich schön, aufgeräumt und modern. Das Essen ist natürlich nach wie vor spitze. Norbert kocht was die Vorräte und der Wochenmarkt hergeben, kreativ, abwechslungsreich und stets fantastisch lecker. Es wundert da kaum, dass das „essen fassen“ z.B bei Qype auf den Spitzenplätzen zu finden ist. Beim letzten mal gönnte ich mir ein leckeres Möhrensüppchen, das alles andere als langweilig war, anschließend gab es ein wahnsinnig leckeres Nudelgericht (verdammt, ich habe die Nudelsorte vergessen, was ganz besonderes), das einfach aber raffiniert war. Zum Reinlegen! Und dann kredenzte Norbert noch einen süchtig machenden Nachtisch aus verschiedenen Leckereien. Wow! Ausserdem ist es einfach nach wie vor mit das sympathischste Restaurantteam in Berlin, man fühlt sich hier so was von „Gast ist König“! Da können sich so einige eine ganz dicke Schnitte abschneiden. Norbert köchelt mit Passion, und das schmeckt man wirklich, mit oder ohne Fleisch, Extrawünsche möglich.

Liebe Charlottenburger, ich hoffe ihr wißt zu schätzen, was für eine Restaurantperle ihr da unweit des Savignyplatzes bekommen habt! Und für alle anderen gilt: Der Weg nach Charlottenburg lohnt sich! Unbedingt hingehen!

essen fassen, Knesebeckstrasse 89, nähe Savignyplatz, 10623 Berlin

Kategorien: Charlottenburg · Essen & Trinken · Restaurant
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Schwobaseggl – Schwaben in Berlin

19. Februar 2009 · 1 Kommentar

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Alle Infos gibt es im Bio-Guide!

Schwobaseggl, Uhlandstrasse 144, 10719 Berlin, täglich: 13 – 22.30 Uhr warme Küche

Kategorien: Charlottenburg · Restaurant
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Lunchbox

2. Dezember 2008 · Kommentar schreiben

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Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!

Lunchbox, Grunewaldstraße 80, 10823 Berlin, Mo-Fr 12-20 Uhr, www.lunbo.de

Kategorien: Restaurant · Schöneberg
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Diwan – das erste Bio-Restaurant Berlins

28. November 2008 · Kommentar schreiben

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Alle Infos im „Berlin isst Bio“-Guide!

Diwan, Bergmannstraße 59, Berlin-Kreuzberg, www.bio-diwan.de

Kategorien: Kreuzberg · Restaurant
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Foodorama – erstes klimaneutrales Restaurant Deutschlands

23. November 2008 · 1 Kommentar

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Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!

Foodorama, Bergmannstraße 94, 10961 Berlin

Kategorien: Kreuzberg · Restaurant
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Lei e Lui – Das vielleicht tollste Bio-Restaurant Berlins

18. September 2008 · Kommentar schreiben

Alle Infos im „Berlin isst bio“-Guide!

Lei e Lui, Wilsnacker Str. 61, 10559 Berlin-Moabit

Kategorien: Moabit · Restaurant
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