Über mich

Warum ein solcher Blog? Nun, weil ich den vergangenen Jahren mehr und mehr meine Einstellung zur Herstellung von Lebensmitteln und Produkten geändert habe. Ich möchte nicht mehr länger durch den Kauf von Billiglebensmitteln dazu beitragen, dass mit Tieren und Umwelt schlecht umgegangen wird. Ich will einfach nicht mehr durch den Kauf von bestimmten Markenartikeln, egal ob Kleidung oder Möbel, Kinderarbeit oder Ausbeuterei unterstützen. Ich habe auch keine Lust mehr, meinen Körper durch unnötige Zusatzstoffe zu belasten, wenn es auch ohne gut geht und (gerade deshalb) schmeckt!

Bio-Lebensmittel, Regionale Produkte oder auch Fair Trade sind gute Alternativen, die dazu beitragen, dass wir uns nicht benehmen, als seien wir die letzten Menschen auf diesem Planeten. Nach uns die Sinnflut? Den Eindruck habe ich oft. Eine “Geiz ist geil”-Mentalität überall – ist es das, was wir ALLE wollen? Zum Glück nicht! Immer mehr Menschen bekennen sich zu einem nachhaltigen Konsum, beschäftigen sich mit den Folgen unseres Verhaltens, und tragen so ihren kleinen Teil dazu bei, Umweltverschmutzung, Abholzung von Regenwäldern, das Aussterben von Tierarten, Klimawandel, Ausbeutung, Kinderarbeit und so vieles mehr ein wenig aufzuhalten und hoffentlich einen Wandel einzuleiten.

Denn: Es ist doch manchmal auch pervers. Das Benzin kann gar nicht so teuer sein, das der Großteil der Menschen darauf verzichten würde, zu fahren. Aber Lebensmittel dürfen nicht viel kosten – ob der Bauer vernünftig entlohnt wird, oder Tiere anständig behandelt werden, das interessiert die meisten nicht. An der Wand muss ein riesiger Flachbildschirm hängen, aber das Pfund Kaffee darf nicht 50 Cent teurer sein, auch wenn damit Ausbeutung in der dritten Welt unterbunden werden könnte (4 Euro für eine Tasse bei Starbucks geht aber wiederum!). Drei Handys liegen in der Wohnung rum, aber jeden Tag muss billiges Fleisch auf den Tisch. Und so weiter……man könnte hier ganze Romane schreiben, aber das haben andere schon getan.

Was ich tun will und kann, ist meine bescheidenen Kenntnisse und Erfahrungen mit euch zu teilen. Ich will euch auf diesem Blog Geschäfte, Restaurants, Cafés, Imbisse, aber auch Produkte vorstellen, auf die eines der oben genannten Stichworte zutrifft. Fair, Bio, regional. Ausserdem werde ich interessante Veranstaltungen ankündigen und hier Artikel zu nachhaltigen Themen schreiben.

Alles hier ist natürlich subjektiv. Ich mache für niemanden und nichts Werbung, und werde nicht finanziert. Und natürlich unterlaufen auch mir Fehler. Wenn euch was auffällt – schreibt mir. Ich bin über jede Anregung stets froh. Lob, Kritik, Verbesserungsvorschläge? Immer her damit. Natürlich freu ich mich auch über jeden Tipp von euch, was Läden angeht, die ich hier noch nicht vorgestellt habe. Mail mir einfach an: info@berlinbio.de

 

Viel Spaß!
Patrick

 

Patrick Bolk, Jahrgang 73, lebt seit 2008 in Berlin und bloggt auch seitdem. Weiterhin schreibt er für den Blog Berlin is[st vegan. Im “richtigen” Leben ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und beschäftigt sich mit dem Demografischen Wandel. 

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