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Mal ein paar Quickies für zwischendurch, die mir in den letzten Tagen wieder aufgefallen sind. Ich gehe gerne ins Kino, und freue mich natürlich, wenn ich dort ein Bio-Bier oder ein paar Bio-Snacks bekomme. In den Multiplexen wird man eher selten fündig, obwohl es im UCI Schönhauser Allee tatsächlich mal ein “Bio-Menü” gab. Natürlich mit Bionade und naja. ABER: Die Yorck-Kino-Gruppe bietet in ihren Kinos wirklich ziemlich viele Bio-Snacks und -getränke an. Und die größte Auswahl hat nach meiner Erfahrung das Kino in den Hackeschen Höfen: Diverse Bio-Biere, Bio-Chips, Bio-Nüsse, Bio-Schokoriegel und mehr. Sehr ordentlich!

Anschließend noch ein Bio-Bierchen trinken? Geht in immer mehr Kneipen. Eine sehr nette Kneipe ist das “Broschek” in Neukölln. Hier gibt es diverse Bio-Biere, aber auch Bio-Weine, Bio-Limos und den einen oder anderen Bio-Snack, und stets vegatarische Suppe oder Kuchen. Ausserdem ist es dort gemütlich, die Betreiber sind sehr nett und von daher absolute Empfehlung für einen schönen Kneipenabend. Oder Sonntags Frühstücken bis 17 Uhr.

Hackesche Höfe Filmtheater, Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin
Broschek, Weichselstraße 6, 12043 Berlin-Neukölln, www.broschek-berlin.de

Innatex-Messe ab heute

Für alle an Ökomode Interessieren hier ein kurzer Hinweis auf die ab heute stattfindende Innatex-Messe unter dem Motto “Discover Green Fashion”. Die Messe ist leider (für uns Berliner) nicht in Berlin, sondern in Wallau bei Frankfurt und auch nur Fachbesuchern offen. Für wen das nicht in Frage kommt, dem sei aber auf jeden Fall mindestens der Label-Guide ans Herz gelegt, denn man sich auf der Innatex-Internetseite runterladen kann. Sehr informativ! Ganz toll war auch die von Symbiose Eins organisierte “Innatex Lounge” im Rahmen der Fashion Week in “Das Hotel” in XBerg.  Zum Abschluss noch ein kurzer Auszug aus der Programmankündigung: “Die INNATEX 26 steht in diesem Jahr ganz unter dem Motto der Transparenz. Damit folgen wir dem Wunsch des Naturtextilmarktes, in dem die Nachprüfbarkeit der Herstellungsprozesse eine immer größere Rolle für den Konsumenten spielt. Als Messeveranstalter beobachten wir diese Entwicklung schon länger und möchten nun aktiv über mögliche Zertifikate informieren und unsere Aussteller so bei Ihrem Entscheidungsprozess unterstützen.”

www.innatex.de

Am heutigen Sonntag haben wir uns den Wasserstoffwagen geschnappt und sind mal wieder ins Berliner Umland gefahren, genau gesagt nach Münchehofe, kurz vorm Spreewald. Nachdem uns das Navi einige Kilometer gekostet hat, die wir zum Glück ja emissionsfrei zurückgelegt haben, kamen wir nach ca. 1 Stunde Fahrt durch schneebedeckte weite Landschaft am Hofladen der Gläsernen Molkerei an. Dort haben wir unsere erste Runde gedreht. Sehr hübsch und eine gute Auswahl. Vor allem den hofeigenen Käse (u.a. mit Bockshornklee) und die Milch, die viele von euch sicherlich schon im Bioladen gesehen haben, wanderten in unseren Einkaufskorb, aber auch Produkte des Partnerbetriebes, der Gläsernen Meierei in Upahl, wie Camembert landeten dort. Neben den hofeigenen Produkten findet man das Sortiment eines kleinen Bioladens vor, von Gemüse über Tazpresso bis zu Ökoputzmitteln alles vorhanden. Und man kann vor Ort z.B. Wiener Würstchen, eine Käseplatte oder ein Frühstück zu sich nehmen und einen Milchkaffee trinken. Super!

Hauptsächlich waren wir natürlich wegen der Führung durch die Gläserne Molkerei gekommen. Das Gebäude ist neu errichtet worden, und wurde erst am 6.1. in Betrieb genommen. Man kann die Molkerei ohne Führung oder zu bestimmten Zeiten (besser vorher mal anrufen) mit Führung (für 3 Euro…wobei es fragt keiner nach) durchlaufen. Ein sehr modernes Gebäude mit viel Holz und Glas wurde da in die Landschaft gesetzt, und im Prinzip durchläuft man einen langen Flur, von dem aus durch große Panoramascheiben auf der einen Seite die Käseherstellung, und auf der anderen Seite die Milchabfüllung zu beobachten ist. Ausserdem erläutern nett gemachte Schautafeln den gesamten Prozess noch einmal zum Mitlesen. Weswegen man eigentlich auch auf die Führung verzichten kann. Interessant ist das allemal. Und macht Hunger auf Käse, denn man sich am besten vorher oder nachher im Hofladen besorgt. Komischerweise gab es bei der ca. 30minütigen Führung zum Abschluss keinen zum Probieren, schade…

Anschließend sind wir dann zurück in die große Stadt gefahren, immer mit einem Auge zwischen Kilometer bis zum Ziel auf dem Navi und der “Range”-Anzeige im Hydrogen4, der die voraussichtliche Reichweite angibt. Die beiden Werte lagen gefährlich nah beieinander, wir haben es aber mit “10KM Rest” noch zur Tanke nach Spandau geschafft. Man kann übrigens noch ca. 3 KM “auf Batterie”, also rein elektrisch weiterfahren, dann wäre aber endgültig Schluss. Und Reservekanister mitnehmen geht leider nicht. Dafür fährt der Wagen immerhin sogar bei -11 Grad Celsius, was für Wasserstoff-Autos keineswegs schon üblich ist.

Und wie funktioniert das überhaupt mit dem Wasserstoffauto, fragen uns ja immer viele Leute, z.B. auf dem Parkplatz. Falls euch das interessiert, hier eine kurze Erläuterung: Das Herzstück des HydroGen4-Antriebs ist sein Brennstoffzellenstack. Seine Zellen wandeln gespeicherte chemische Energie (aus Wasserstoff) in elektrische Energie um – ganz ohne Verbrennung und CO2-Emissionen: In einem elektrochemischen Prozess erfolgt die Synthese von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser, und diese Reaktion erzeugt elektrischen Strom. Außer Wasserdampf entstehen keinerlei Emissionen. Das heißt: Wenn irgendwann der Wasserstoff ebenfalls “komplett sauber” produziert wird, dann fährt man tatsächlich komplett emissionsfrei.

Zurück zur Bio-Molkerei: Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie das eigentlich mit der Käseherstellung funktioniert, der könnte den Besuch schön mit einem Abstecher in den Spreewald verbinden. Spreewaldgurken gibt es natürlich auch schon im Bioladen…

Alle Fotos vom Ausflug gibt es hier als Slideshow.

Gläserne Molkerei, Molkereistraße 1 (ins Navi: Hauptstrasse 1), 15748 Münchehofe, www.glaeserne-meierei.de

An alle die heute in Berlin sind: Verpasst auf keinen Fall den öffentlichen Besuchertag bei der Key.to in Kreuzberg! Zig Labels präsentieren ihre “Green Fashion”, mal mehr, mal weniger stylish, aus Ökostoffen und fair produziert. Wer sich informieren möchte, der bekommt heute das ganz fette Paket geschnürt. Die Location, eine ehemalige Bäckerei, ist der Hammer. Also bitte keinesfalls verpassen!

Ausserdem präsentiert Boris von b.alive heute eine Auswahl seiner veganen Snacks dort zum Spezial-Sale-Preis. Ebenfalls nicht verpassen! Mehr über b.alive etwas weiter unten…

Und wer heute zu “Everyday is like sunday” mit seinem key.to-Besucherausweis kommt, bekommt 10% auf ALLES!

Wow, hier ist was los!

Seit wenigen Tagen haben wir zum zweiten Mal die Ehre, als erste Privatpersonen in Europa den HydroGen4 (Wiki) von Opel zu fahren, ein Auto dass komplett auf Wasserstoff fährt. Weltweit gibt es von diesem Prototypen 100 Stück, in Europa nur 10, und zwar ausschließlich in Berlin. So fährt z.B. der ADAC damit Einsätze, außerdem sind weitere Sponsoren damit unterwegs. Das alles geschieht im Rahmen des Demonstrationsprojekt Clean Energy Partnership (CEP). Opel möchte testen, wie sich die Technik im Alltag bewährt, und genau das tun wir auf unsere Art. Wir fahren nun, nachdem wir den Wagen leider einen Monat hergeben mussten, wieder diverse Bioziele in und um Berlin emissionsfrei an. Wer also Ideen hat, immer her damit. Sie haben ein Bio-Restaurant oder einen tollen Bio-Bauernhof, den wir uns mal anschauen sollten? Sagen Sie uns Bescheid! Einziger Haken: Das Ziel sollte nicht weiter als 100 km vom Berliner Stadtzentrum entfernt sein, da die momentane Reichweite des Wagens ca. 320 Km beträgt, und die einzige Tankstelle weit und breit zur Zeit in Spandau steht.

Das Tanken funktioniert übrigens fast genauso wie beim Benzintanken, es dauert lediglich etwas länger, bis max. 4,2 KG Wasserstoff in die 3 Tanks des Wagens geflossen sind. Wenn uns unterwegs also mal das H2O ausgeht, sind wir geliefert. Dann müssen wir den Opel-Notdienst anrufen und um Abholung bitten….

Also, wir nehmen Tipps für nachhaltige/Bio-Ziele sehr gerne entgegen….

Ab heute, vom 20.-23.01. findet zum zweiten mal die Eco Fashion Messe “thekey.to” in Berlin statt. Am 23. ist für alle Besucher geöffnet, und wir empfehlen jedem Interessierten, sich vor Ort ein Bild zu machen, was für tolle Klamotten es in bio und fair gibt. Alle Infos zu Messe findet ihr hier. Wir machen in unserem Laden als kleine Aktion dazu mit “Schöner wär’s wenn’s schöner wär” ein lustige Klamottentauschaktion. Aber da Nicole das schon so toll beschrieben hat, lest doch bei Interesse einfach hier weiter….

Kürzlich war ich in Kölle um einen Freund zu besuchen. Dieser hatte die ausgezeichnete Idee, abends lecker bio essen zu gehen, und hatte auch direkt eine Adresse, die mir bis dato völlig unbekannt war:  Das “Guten Abend” am Brüsseler Platz im schönen Belgischen Viertel. Abgesehen vom kleinen Bio-Siegel-Schildchen an der Fassade lässt nichts direkt darauf schließen, dass man hier ein zertifiziertes Bio-Restaurant betritt. Understatement, das aber offenbar aufgeht, den als wir den recht großen Laden mit ca. 20 Tischen betraten, war dieser bis auf einen letzten Tisch komplett voll. Glück gehabt!

Das Ambiente ist gutbürgerlich, und der Geräuschpegel war recht hoch. Das Abmiente passt perfekt zur Speisekarte, den diese ist auch recht rustikal, zumindest die “Klassikerkarte” mit Gerichten wie Wiener Schnitzel, Rostbratwürsten, Gulasch und Co. Die “Wochenkarte” bietet neben dem Tagesbraten auch so einige weniger rustikale Gerichte. Vegetarische Gerichte sind zwar etwas seltener, aber vorhanden. Empfehlen würde ich den Laden aber besonders Fleischessern, die hier eine reichliche Auswahl geboten bekommen.

Ich konnte nicht anders als den Klassiker Wiener Schnitzel (15,50 Euro) zu bestellen mit lauwarmen Kartoffelsalat. War wirklich gut. Dazu ein Bio-Kölsch (0,5 für 4,20 Euro), herrlich. Unsere weibliche Begleitung hatte übrigens Ziegenkäse mit Tomaten und Knoblauchbaguette sowie Rote Beete mit Orangenscheiben. Besonders ersteres war superlecker. Wir waren sehr zufrieden. Gemütlich, rustikal, nette Bedienung, fixer Service, leckeres Essen und preislich wirklich auf einem nicht höheren Niveau im Vergleich zu konventionellen Restaurants. Rundum gelungen!

Guten Abend, Brüsseler Strasse 55, 50674 Köln, www.gutenabend.org

Gut, aus Berlin direkt kommt der Kaffee streng genommen natürlich nicht. Aber die Jungs, die dafür gesorgt haben, dass die Bohnen in Costa Rica unter sozialverträglichen Bedingungen in höchster Bio-Qualität geerntet werden und in Hamburg bzw. zunehmend sogar in Berlin geröstet werden, leben und arbeiten hier in Berlin. Es ist die wirklich spannende Geschichte von Surfern und Weltbummlern, die ihre Leidenschaft für Kaffee zum Beruf gemacht haben. Unter dem Firmennamen “Tres Cabezas” werden seit 2002 diverse Espresso- und Kaffeesorten angeboten – die meisten tragen mittlerweile aus Überzeugung das Bio-Siegel, z.B. auch der “Berlinkaffee”, dessen schöne Verpackung mir auch gefällt.

Ein Freund hatte mich auf Tres Cabezas aufmerksam gemacht, und ich bin zwar kein Kaffeeexperte, aber ich kann nur sagen “wow, lecker”. Am besten war die Reaktion meiner Freundin, als ich heimlich morgens das erste mal den Berlinkaffee in den Becher geschüttet habe: “Warum schmeckt unser Kaffee auf einmal so gut?”. Wie mir die Jungs erzählten, handelt es sich nämlich um einen so genannten “Spezialitätenkaffee”, sprich die Qualität ist besonders hoch, weil kein Massenanbau, sondern kleine, durch besondere Qualität herausstechende Chargen.

Was das ganze so besonders sympathisch macht, ist dass die Jungs sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen, sich für die Anbaubedingungen vor Ort interessieren, und regelmäßig die Plantagen besuchen. Ihnen liegt am Herzen, dass kein Kaffeebauer ausgebeutet wird, niemand für einen Hungerlohn malochen muss.

Die große Frage, wie man einen kommerziellen Ansatz mit einer nachhaltigen Idee verbindet, beschäftigt die Jungs auch sehr stark. Das verbindet sie mit vielen anderen kleinen Start-Up-Companies, für die Erfolg nicht nur die Anhäufung von Statussymbolen bedeutet. Nicht nur deshalb erkläre ich hiermit den “Berlinkaffee” zu meinem absoluten Lieblingskaffee. In die Tasse meiner Freundin kommt übrigens nichts anderes mehr.

Ausgeschenkt wird der Kaffee übrigens auch im “firmeneigenen” Café in Friedrichshain. Dort wird seit neuestem sogar die eine oder andere Charge selbst geröstet. Frischer und leckerer geht nicht! Weitere Infos findet ihr auf der Internetseite oder in der Facebook-Gruppe “Faire Feinschmecker“.

Tres Cabezas, Boxhagener Strasse 74, 10245 Berlin, www.trescabezas.dehttp://www.utopia.de/magazin/unternehmen/kaffeehaendler-trescabezas-faire-feinschmecker-aus-berlin

Am letzten Sonntag haben wir uns wieder in das Wasserstoff-Auto gesetzt, unsere Nachbarinnen Antje und Stephanie eingepackt, den Hund Rowdy, haben vollgetankt in der einzigen 24h-Wasserstoff-Tankstelle in Spandau und los ging es Richtung Nordost für ungefähr 65 KM, ins Havelland. Irgendwann wurde es dann auch immer grüner, und plötzlich tauchte ein kleines selbst geschriebenes Schild mit der Aufschrift “Ziegenkäserei Karolinenhof” auf. Genau hierhin wollten wir. Der Karolinenhof ist ein kleiner Bauernhof, auf dem ca. 100 Ziegen grasen. Rundherum nur Wiesen und frische Landluft, herrlich! Nach einem schönen Spaziergang über den kleinen Hof gingen wir ins schöne Café mit wunderbarem Wiesenblick. Dort gibt es neben Kaffee und Kuchen auch warmes Essen zum sehr fairen Preis, natürlich vieles auch von der Ziege. Wer möchte kann sich auch noch Käse, Kuchen und Brot (von einer regionalen Vollkornbäckerei) abschneiden und einpacken lassen. Und sehr sehr nett die Leute dort. Frisch gestärkt stiegen wir wieder ins Wasserstoff-Auto und waren ganz verdutzt, nach 3 Minuten schon wieder einparken zu können. Da hätte man fast laufen können, aber wir waren ja emissionsfrei unterwegs.

Unser zweites Ziel hieß Ökohof Kuhhorst. Ich zitiere mal kurz: “Als ökologisch ausgerichteter Landwirtschaftsbetrieb mit einer Wirtschaftsfläche von 400 ha sowie einem Viehbestand von 218 Rinder, 100 Schweinen, 6 Eseln und 800 Gänsen und 600 Enten demonstriert das Unternehmen beispielhaft, wie sich bäuerliche Tradition, betriebswirtschaftliche Effizienz und umweltfreundliche Produktion miteinander vereinbaren lassen. Zweck des Ökohofs ist die Schaffung von Arbeits – und Wohnplätzen für Menschen mit Behinderung.” Toll, oder? Man kann sich die lustigen Schweinchen und sonstige Tierchen anschauen und ganz besonders schön, die gläserne Produktion bestaunen, also live beim Käseherstellen zuschauen. Außer Sonntags :-( ….Wunderbar spazieren gehen kann man aber auf jeden Fall und anschließend im hofeigenen Bioladen einkaufen oder vor Ort einen Biosnack zu sich nehmen. Hat uns gut gefallen.

Und wir wissen jetzt schon, dass uns der Abschied von unserem Leihauto sehr schwer fallen wird. Wie toll ist das nämlich, wenn man ohne schlechtes Gewissen mal rausfahren kann. Denn hinten aus dem Auspuff kommt einfach nur – genau, Wasser….

Mehr Fotos vom Trip gibt es hier

Aktuelle Öffnungszeiten, Anfahrt und Infos gibt es dort:

http://www.ziegenkaeserei-karolinenhof.de, Ökohof Kuhhorst

Rechtzeitig zu den stillen Tagen erscheint die neue Ausgabe des wunderbaren Froh-Magazins, überhaupt erst die dritte. Und die kann sich wieder sehen lassen. Toll geschriebene Beiträge und einfach großartig aufgemacht. Und was auch noch wirklich außergewöhnlich ist: Alles komplett ohne Werbung. Non-Profit. So was gibt es auch heute noch, wenn sich engagierte Menschen zusammentun um etwas wunderbares zu schaffen. Herausgekommen ist in diesem Falle das “Froh! – Magazin für die schönen Tage des Jahres”. Super finde ich auch dass neben Beiträgen von renommierten Journalisten vor allem junge Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit erhalten, Beiträge und Illustrationen zum Heft beizusteuern. Getragen und multipliziert wird die Magazin-Idee von einem breiten Netzwerk aus Unterstützern: Beitragende, die kostenlos ihre Texte, Bilder, Illustrationen überlassen, Spender, die Froh! als gemeinnützige Organisation unterstützen und schließlich die Leser, die Hefte kaufen, verschenken und weiterempfehlen.

Zur aktuellen Ausgabe sei die Internetseite zitiert, auf der ihr alle Infos und Bestellmöglichkeiten erfahrt: “Eigentlich kann man ein Magazin nur lesen und betrachten. Man kann darin blättern und sich daran satt sehen. Aber wenn man ganz leise ist, und sein Ohr auf das Papier legt, hört man Stimmen, die Geschichten erzählen, und Orte, die in der Ferne rauschen. Unsere Winterausgabe ist ein sehr stilles Heft geworden, eines für das man selbst still werden muss, um nichts zu überhören. So stellen wir z.B. Menschen vor die genauer hingehört haben…”

Alles weitere auf www.frohmagazin.de. Dort gibt es auch eine Vorschau. Bitte schaut es euch an. Danke an die Froh!-Macher für ein weiteres tolles Heft!

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