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Meine Lieblingsmilch aus dem Bioladen kommt aus Brodowin, ca. 60 km vom Stadtzentrum Berlins entfernt in Chorin, mitten im Biospährenreservat. Da wollten wir schon lange mal hin, aber die Anreise mit Öffentlichen ist eher langwierig. Also haben wir die Gelegenheit ergriffen und sind mit unserem Wasserstoff-Auto hingefahren. Vorher zur Sicherheit noch mal getankt, da die Reichweite momentan nur 320 KM beträgt – wenn man liegen bleibt weil man sich verschätzt hat, hilft nur der Abschleppwagen. Nach einem kurzen Abstecher zum Schiffshebewerk Chorin sind wir zum Ökohof weiter, und prompt kam die Sonne raus. Und so konnten wir hinterm Hofladen uns auf Bänken in die Sonne setzen, Landluft einatmen (der Kuhstall in Wurfweite) und ein herrliches zweites Frühstück genießen. Brot und Käseplatte waren unglaublich köstlich. Der Hofladen ist wirklich mit Liebe eingerichtet, die Auswahl und Preise sind wie im Bioladen. Zusätzlich zu den hofeigenen Produkten wie Milch, Butter, Käse, Apfel- und andere Säfte, Gemüse und Obst, Honig, Kuchen und und und – alles fantastisch lecker – gibt es ein komplettes Sortiment wie im Bioladen. Und die Dame hinter der Theke war so was von nett….

Anschließend haben wir uns davon überzeugt, dass es den Tieren hier wirklich gut geht. Besucher sind hier nämlich wirklich willkommen. Die Ställe sind offen, die Kühe dürfen ihre Hörner behalten, kein Tier bekommt einen Herzinfarkt wenn man ein Geräusch macht, und vor allem die kleinen neugierigen Kälber haben Sandras Herz sehr erfreut und gierig ihre Hand abgeleckt. Putzig! Ihr merkt schon, wir waren begeistert! Brodowin hat übrigens eine revolutionäre Milchpackung erfunden, die hilft, Transportkosten zu sparen. Die Milch gibt es nun in Glasflaschen und PET. Und wer mal Bio-Eis aus Brodowin-Milch probieren möchte, kann dies z.B. bei Gemelli auf der Wrangelstrasse tun.

Das Auto hat uns übrigens problemlos nach Hause gebracht, die Reichweitenanzeige funktioniert einwandfrei. Das tolle am Wasserstoff ist, dass man ihn vielfältig herstellen kann. Und wenn bei der Herstellung saubere Energien eingesetzt werden, kann langfristig das Ziel erreicht werden, tatsächlich emmissionsfrei zu fahren. Und das finden wir wirklich fantastisch. Wasserstoff kann neben reinen Elektrofahrzeugen dazu beitragen, dass wir deutlich weniger CO2 verursachen. Die Herstellung ist einfach und gleichzeitig wird die Abhängigkeit vom immer knapper (und dann auch immer teuer werdenden) Öl verschwinden. Und was das für positive Folgen haben könnte, davon kann man ja wirklich nur träumen….aber Träumen ist erlaubt!

Weitere Fotos vom Ausflug gibt es hier.

Ökohof Brodowin, Weißensee 1, 16230 Chorin OT Brodowin, www.brodowin.de

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Das die Gegend rund um die Karl-Kunger-Strasse „sich macht“ war mir schon länger aufgefallen. Da gibt es nun auch nette Kneipen und Cafés, kleine Lädchen und Galerien. Und jetzt auch einen nagelneuen LPG-Biomarkt. Ist für uns im Laden auch nicht schlecht, wir sind jetzt genau zwischen zweien. Die LPG ist recht gut ausgestattet, etwas größer als in der Reichenberger Strasse. Wir haben direkt mal eine kleine Einkaufstour mit dem Wasserstoff-Auto hingefahren und haben den Kofferraum mit guten Bio-Sachen vollgepackt. Normalerweise können wir ja nur soviel einkaufen, wie in den Fahrradkorb passt.

Seit einer knappen Woche sind wir ja nun mit dem Wasserstoff-Auto unterwegs und sind ganz begeistert. Fährt sich super und man wundert sich jedesmal: „Ist der jetzt schon an?“ Ist nur leider etwas groß, vor allem beim Einparken. Da helfen die großen Werbeaufkleber auf der Heckscheibe auch nicht gerade…auf jeden Fall spannend, was in Sachen alternative Energien zukünftig möglich sein wird. Und das Fahrzeug wird sowieso noch völlig anders aussehen, wenn es in Produktion geht in wenigen Jahren – momentan dient ein vorhandenes Modell einfach als „Hülle“ für den Hydrogen4.

LPG, Bouchéstrasse 21, Berlin-Treptow


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Länger schon hatte ich einen Besuch bei Berkis auf dem Plan stehen, komme aber so selten in die Nähe des Winterfeldplatzes. Jetzt war ich endlich da und bestellte zum ersten mal seit vielen Jahren mal wieder ein „Gyros Pita“. Gespannt war ich darauf, ob man hier wirklich 100%iges Bio-Essens kredenzt, so wie ich es in diversen Stadtmagazinen gefunden hatte. War natürlich nicht so. Schade, dass viele Journalisten das ganze nicht so richtig recherchieren, ist nicht das erste mal. Immerhin ist das Fleisch „bio“, von der Bio-Schlachterei Thönnes, und natürlich ist der Bioaspekt bei Fleisch auch das wichtigste (für mich). Der Rest aber ist konventionell. Nachgefragt beim freundlichen Personal, warum nicht alles in bio. Und dann die herrliche Antwort: „Dann müssten wir die Pita für 7-8 Euro verkaufen“….momentan kostet sie 3 Euro! Aha! Ein wenig Bio-Salat, Biozwiebeln und Gewürze und das Fladenbrot in bio kosten 4-5 Euro mehr??? Wie bitte? So Antworten liebe ich ja. Ausserdem käme ja einiges aus Griechenland….mhm….Auch mein Hinweis auf mein Wissen der Biopreise hat den guten Mann nicht weiter beeindruckt, er blieb dabei. Nun gut, sei’s drum. Immerhin war er informiert, was bio ist und was nicht und zückte gleich einen Schlachtereiflyer. Also wir merken uns: Bei Berkis ist nur das Fleisch bio. Aber immerhin!

Trotzdem wurde die Pita verzehrt, und ich fand sie zwar ein wenig fettig (empfindliche Mägen könnten Probleme bekommen), aber sie schmeckte mir gut. Vor allem halt das Fleisch. Interessant fand ich die Pommes mit im Brot, kannte ich so noch nicht. Das Fladenbrot war ebenfalls gut. Das Berkis ist in ein Restaurant und einen Imbiss aufgeteilt, der sehr gut besucht ist. Fazit: Kann man hin, wenn man unbedingt mal wieder eine Gyros Pita essen möchte, muss man aber auch nicht….

Berkis, GREEK ART FAST FOOD, Winterfeldtstrasse 45, 10781 Berlin




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Das passt jetzt hier zunächst mal nur bedingt rein, aber vielleicht wird der Zusammenhang bald klarer: Wir fahren für knapp 2 Monate ein „Wasserstoff-Auto“, den „Hydrogen4″ von Opel. Und warum wir? Nun, vor ca. 2 Monaten besuchten uns 2 Abgesandte von Opel in unserem Green Fashion Store „Everyday is like sunday“ und fragten uns ob wir nicht genau dazu Lust hätten.

Gefunden hat man uns, weil wir hier bloggen. Und das gefiel Opel, weil man mit dem Wasserstoff-Auto genauso wie wir mit unserem Blog für mehr Nachhaltigkeit sorgen möchte. Also hat man uns angeboten, als erste Privatpersonen in Deutschland (oder Europa?) den Wagen zu fahren. Wir müssen dazu mal sagen, dass wir aus Überzeugung kein Auto besitzen. Aber hier geht es um etwas unterstützenswertes, etwas sehr wichtiges: Das Umstellen auf saubere Energien, mit dem Ziel CO2-neutral Auto fahren zu können. Das wird dauern, aber den Ansatz finden wir hervorragend. Natürlich kann man in der Großstadt gut auf ein Auto verzichten, aber wenn ihr wie wir „vom Dorf“ kommt, kennt ihr das Problem – ohne Auto geht es manchmal einfach nicht. Und deshalb werden wir, und nun wir der Bogen wieder zum Blog gespannt, in den nächsten Wochen mal so einige Bio-Bauernhöfe, Hersteller und was uns sonst noch so einfällt mit dem Auto besuchen und davon berichten.

Wir hoffen Ihr habt nichts dagegen. Spannende Bio-Tipps gibt es natürlich weiterhin! Und wer mehr über das Auto wissen möchte, hier ein paar erste Infos.….und weitere Infos von der Übergabe gibt es hier

Letztens waren wir schön im Foodorama brunchen. „Deutschlands erstes klimaneutrales Restaurant“ stellt offenbar auf konventionell um, so erzählte uns eine Kellnerin. Zur Zeit würden die „Restbestände“ aufgebraucht. Sehr, sehr schade. Und warum? Weil, so die Aussage, ein großer Teil der Kunden nicht für „bio“ bezahlen möchte, und manch einer auch wieder geht, wenn er erfährt, dass die eingesetzten Produkte „bio“ sind. Ja, das gibt es noch. So rechnet sich das ganze leider für die Betreiber nicht. Und das auf der Bergmannstrasse, hätte ich nicht gedacht. Ich fand das Konzept toll und das Essen, z.B. auch der Sonntagsbrunch, war großartig.

:-(

Über Tellerfrisch hatte ich hier schon einmal berichtet. Leider scheint das Restaurant geschlossen zu sein. Ein Schild weist darauf hin, dass „Bis auf Weiteres kein Mittags- und Abendgeschäft. Gerne führen wir Veranstaltungen für Sie durch (ab 20 Personen)“

Schade!

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In Friedrichshain gibt es auf der Grünberger Strasse zwei neue Burgerbuden. Die eine ist eine Filiale von „Kreuzberger“, die andere heisst passend zum Strassennamen „Green Burger“. Da war ich ja gespannt, wie grün dieser Burgerbrater denn nun wirklich ist. Und da hätte ich ehrlich gesagt etwas mehr erhofft, weswegen dieser Bericht auch recht kurz ausfällt. Es gibt, und das ist ja auch schon mal gut und lobenswert, die Auswahl zwischen konventionellem Fleisch und Bio-Fleisch. Natürlich sind letztere Burger teurer, ca. 3,80 Euro. Vom Bio-Fleisch abgesehen fand ich nur eine „Bio-Kartoffel“ auf der Karte, diese war aber „ausverkauft“. Der Rest ist komplett konventionell. Also kein großer Wurf für uns Bio-Freunde, aber immerhin eine Möglichkeit mehr. Wobei ich persönlich da die paar Meter mehr zurücklegen würde, um den „Frittiersalon“ aufzusuchen.

Fazit: Ein Burgerbrater, der sich „Green Burger“ nennt, dürfte für meinen Geschmack doch etwas grüner sein – vielleicht bezog man sich bei der Namensgebung doch eher auf den Strassennamen. Trotzdem: Positiv ist das allemal, das hier Bio-Fleisch angeboten wird.

Green Burger, Grünberger Strasse 38, 10245 Berlin


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Supergood? Not for me…

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Ok, das war böse. Aber nach 3 Besuchen bin ich doch ein wenig enttäuscht vom wahrscheinlich größten Bio-Restaurant in Berlin. Direkt am S-Bahnhof Friedrichstrasse gibt es seit einigen Wochen diesen modernen, mit viel Aufwand eingerichteten Laden. Der Trend geht eindeutig zum „Bio als Lifestyle“. Bio ist lange raus aus der Reformhausecke und zeigt sich sich neuestem in coolem Gewand und erweitert seine Zielgruppe. Es sollen Geschäftsleute angesprochen werden die in den umgehenden Büros arbeiten und mittags gesund und leicht essen wollen. Und Touristen. Und wirbt deshalb auch nicht so offensiv mit den Bio-Zutaten. Schreck manch einen ja sogar ab.

Ist ja auch nichts gegen zu sagen, man freut sich ja, wenn „Bio“ selbstverständlicher wird. aber hier im „Supergood“ läuft noch nicht alles so rund. Was mir nicht gefällt ist die „Logistik“. Man bekommt beim Reinkommen ein Kärtchen, auf das man seine Bestellungen buchen lässt, und zahlt beim Rausgehen. Ist die Dame oder der Herr am Eingang jedoch gerade mit dem Abkassieren beschäftigt, läuft man als Unwissender glatt vorbei und wird am Bestelltresen zurückgeschickt. Kein Riesenaufwand, aber etwas umständlich. Dann steht man vor dieser riesigen Theke, hinter der (zu?) viele Mitarbeiter einen erwartungsvoll anschauen (und wo auch „offen“ gekocht wird), und hier ist der Anfänger zum zweiten mal verwirrt: Was gibt es denn? Die Lösung steht auf verschiedenen Speisekärtchen, die man also erstmal studieren möchte. Fand ich persönlich auch etwas verwirrend, vor allem wenn der Vorgänger die Kärtchen wieder falsch in den Kasten zurückstellt. Ich würde eine große Tafel da ehrlich gesagt vorziehen. Manchmal bekommt man die Sachen an den Tisch geliefert, manchmal nicht. Wenn man das nicht weiß, steht man möglicherweise unschlüssig wartend vor der Theke während von hinten neue Gäste „drängeln“. Also insgesamt nicht ganz ausgereift, der ganze Ablauf oder für den Gast nicht klar.

Aber gut, auch diese Hürde genommen. Es gibt Burger, Salate, Sandwiches, Wraps, Nudeln, Kuchen. So im Groben jetzt. Dazu kleine Beilagen wie Polentasticks oder Frühlingsrollen. Alles bio und vegetarisch. Wir haben so einiges durchprobiert, und unser Urteil fällt zwiespältig aus. Uns war so einiges einfach zu fade oder zu trocken. Zum Beispiel die Bratlinge auf dem Burger. Beim letzten mal war dieser an manchen Stellen richtig hart, so als habe er zu lange nicht richtig abgedeckt rumgelegen. Nicht toll. Richtig gut hat uns ein Wrap geschmeckt und ein Salat, den wir hatten. Positiv zu bemerken ist die Darbietung. Alles ist sehr schön fantasievoll angerichtet. Teuer sind die Sachen auch nicht. Ein Burger kostet ab 2,50 Euro, eine Beilage 1,80. Der Milchkaffee war auch super, aber eine Freundin war von einem Kuchen sehr enttäuscht (zu trocken). Also alles nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig begeisternd. Hier sollten die Betreiber ein paar Gerichte nachbessern.

Der Laden ist wie gesagt riesig, modern stylish eingerichtet, es gibt W-Lan, Zeitschriften und alles ist zu fairen Preisen zu haben. In der Nähe gibt es auch wenig bioaffines, von daher schade, dass es uns nicht so richtig begeistert hat dort. Schade.

Wart ihr auch schon da? Wie waren eure Erfahrungen?

Supergood for me, Friedrichstrasse 103, 10117 Berlin, www.supergood.com, Mo-So 7-23 Uhr.


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Dass ich mich seit neuestem verstärkt in Neukölln rumtreibe, ist meinem Umzug vor kurzem hierhin geschuldet. Umso mehr freut es mich, dass sich hier so einiges getan hat in den letzten Monaten. Und so kann ich schon wieder eine Entdeckung vermelden: Das Café Dritter Raum auf der Hertzbergstrasse unweit des Richardplatzes, nahe der Sonnenallee. Die Aufschrift „viel bio, viel fair“ fiel mir im Vorbeifahren auf, so dass aus dem „Vorbeifahren“ ein „Anhalten“ und „Reingehen“ wurde.

Ein hübsches kleines Café mit supernetten Betreibern, ein nettes Wohnzimmer zum Wohlfühlen. Sonntags wird Tatort gezeigt, draussen gibt es ein paar Sitzgelegenheiten. Wirklich sehr nett. Wie sieht es nun kulinarisch aus? Frühstück gibt es ganztätig zu sehr fairen Preisen, allerdings sind die Zutaten nur teilweise bio. Die Getränke sind hingegen so gut wie alle bio und/oder fair, vom Kaffee über Tee, Limo und Biere. Besonders lecker ist der Eiskaffee.

Ein hübsches kleines Wohnzimmer zum Wohlfühlen und Tatort gucken, surfen (W-Lan gibt es), frühstücken und ein leckeres Bio-Getränk schlürfen. Neukölln ist wieder um eine Bio-Location reicher!

Café Dritter Raum, Hertzbergstrasse 14, 12055 Berlin, www.cafe-dritter-raum.de, Mi-Do 10-19 Uhr, Fr-So 10-24 Uhr

Kleiner Tipp in eigener Sache: Bei uns im Laden verkaufen wir viele Sachen nun mit 30% Rabatt. Wenn ihr mögt könnt ihr nun also mal schnell zuschlagen, zumindest die Frauen…es gibt vor allem ganz tolle Sachen von Fairliebt, aber auch von anderen Labels…so günstig kommt man da bestimmt lange nicht mehr ran. Alles öko und fair hergestellt!

Everyday is like sunday, Reichenberger Strasse 86 (Ecke Glogauer), Berlin-Kreuzberg, www.everydayislikesunday.de

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